Jahresrückblick 2025 – ein Jahr voller Veränderungen

Da sind wir nun also, kurz vor dem Jahreswechsel. Zeit nochmal zurück zu blicken und Revue passieren zu lassen, was das Jahr 2025 so mit sich gebracht hat. Und zugegeben, es war einiges los. Hier also mein Jahresrückblick für das Jahr 2025:

Das größte Projekt – unsere Hausaufstockung nimmt Form an

Ohne Zweifel das Highlight dieses Jahres: Unser Bauprojekt ist endlich in der Zielgeraden! Nach monatelanger Planung, unzähligen Behördengängen und einer intensiven Bauphase haben wir es geschafft, dass das neue Stockwerk steht. Die Rohbauarbeiten sind abgeschlossen, die Handwerker haben wirklich ganze Arbeit geleistet.

Was Ende 2024 noch als Baustelle begann, hat nun Wände, ein Dach und die komplette Gebäudehülle. Besonders herausfordernd war es, als im Januar das alte Dach entfernt wurde und wir plötzlich merkten, wie kalt es ohne Dach so werden kann. Aber auch diese Phase haben wir durchgestanden.

Nun sind wir mittendrin im Innenausbau – und das ist unsere Eigenleistung. Die ersten Fußböden sind bereits gelegt, was ein richtig gutes Gefühl ist. Man sieht endlich, wie aus der Baustelle langsam Wohnraum wird. Aktuell warten wir noch auf die Duschtasse, damit wir das Bad oben fertig stellen können. Es sind diese kleinen Dinge, die einen manchmal aufhalten, aber so ist das eben mit Bauprojekten.

Das Dach ist weg

Unser großes Ziel: Ostern 2026 wollen wir mit unseren Wohnräumen nach oben ziehen. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun, aber wir sind guter Dinge. Besonders stolz bin ich darauf, dass wir das gesamte Projekt durchgezogen haben, während wir im Haus gewohnt haben. Das war nicht immer einfach, aber im Nachhinein die richtige Entscheidung. Die Eigenleistungen schweißen nicht nur zusammen, sondern sparen auch ordentlich Geld.

Energieautarkie rückt näher – unsere PV-Anlage ist am Netz

Ein weiterer Meilenstein in Sachen Nachhaltigkeit: Wir haben endlich eine richtige PV-Anlage auf dem Dach. Nach Jahren mit einem kleinen Balkonkraftwerk produzieren wir nun deutlich mehr Strom als vorher. Das Gefühl, wenn die Sonne scheint und man sieht, wie die Anzeige des 2-Wege Zählers (der für die Einspeisung) ordentlich nach oben geht, ist einfach großartig.

Die Unabhängigkeit von steigenden Strompreisen rückt damit ein gutes Stück näher. Natürlich sind wir noch nicht komplett autark, aber die Richtung stimmt. Dazu passt auch, dass wir im Rahmen der Hausaufstockung das Balkonkraftwerk abgebaut haben – es hatte seinen Dienst getan und wird nun durch die größere Anlage ersetzt.

Privat geht es uns gut

Das wichtigste zuerst: Wir sind gesund und munter. Meine Tochter entwickelt sich prächtig und macht sich richtig gut in der Schule. Es ist schön zu sehen, wie sie mit jedem Tag ein Stückchen selbstständiger wird und ihre eigenen Interessen entwickelt.

Auch die nebenberufliche Selbstständigkeit meiner Frau mit LovelyWords Traureden läuft richtig gut. Es ist toll zu sehen, wie sie ihre Leidenschaft zum Beruf macht und Paaren dabei hilft, ihren großen Tag noch besonderer zu gestalten. Die positiven Rückmeldungen der Brautpaare sprechen für sich.

Alles in allem läuft es privat rund, auch wenn uns die Baustelle das gesamte Jahr über ordentlich auf Trab gehalten hat. Aber genau das sind die Momente, in denen man als Familie zusammenwächst und gemeinsam Herausforderungen meistert.

Beruflich – Zeit für etwas Neues

Beruflich hat sich in diesem Jahr ebenfalls einiges getan. Nach mehreren Jahren bei der DB Systel war es für mich Zeit für eine neue Herausforderung. Zum 1. November habe ich den Schritt gewagt und bin zur Syna GmbH gewechselt.

Bei Syna begleite ich nun die Rolle des Chief Product Owners in der Abteilung Höchst Digital. Meine Aufgabe ist es, innovative Produkte im Unternehmen noch besser zu machen – und dabei spielt vor allem der Einsatz von KI-Lösungen eine zentrale Rolle.

Der Wechsel kam nicht von ungefähr. Schon in meiner Zeit bei der DB Systel hatte ich mit SEMMI und anderen KI-Projekten zu tun. Die Faszination für künstliche Intelligenz und die Möglichkeiten, die sich damit eröffnen, haben mich nicht losgelassen. Bei Syna kann ich diese Leidenschaft nun in einem neuen Kontext ausleben und dabei helfen, digitale Produkte auf das nächste Level zu heben.

Die ersten Wochen waren intensiv, aber genau das macht es spannend. Neue Gesichter, neue Strukturen, neue Herausforderungen – all das bringt frischen Wind in meinen beruflichen Alltag. Ich bin gespannt, was wir in den kommenden Monaten erreichen werden.

Mein Resümee für 2025

Wenn ich auf das Jahr 2025 zurückblicke, dann war es ohne Zweifel ein Jahr der Veränderungen. Große Projekte wurden vorangetrieben, neue Wege wurden beschritten, und dennoch blieb das Wichtigste konstant: Meine Familie und ich sind gesund, wir ziehen an einem Strang und meistern gemeinsam alle Herausforderungen.

Die Hausaufstockung ist zwar noch nicht ganz fertig, aber wir haben enorme Fortschritte gemacht. Das Projekt hat uns gezeigt, dass man mit Geduld, guter Planung und einem starken Team wirklich viel erreichen kann. Auch wenn wir noch bis Ostern 2026 brauchen werden, um komplett umzuziehen – der Weg ist das Ziel, und wir sind auf einem guten Weg. Der berufliche Wechsel war der richtige Schritt zur richtigen Zeit. Und die PV-Anlage ist nicht nur ein Beitrag zur Energiewende, sondern auch ein kleines Stück mehr Unabhängigkeit.

Ich bin dankbar für all die Erfahrungen, die dieses Jahr mit sich gebracht hat. Für die Menschen, die mich begleitet haben. Für die Hürden, an denen ich wachsen konnte. Für die Eigenleistungen am Haus, die manchmal anstrengend sind, aber unglaublich erfüllend. Und für die Momente, in denen ich einfach nur stolz sein durfte auf das, was wir gemeinsam geschafft haben.

Also schließe ich den Jahresrückblick 2025 mit einem sehr guten Gefühl und freue mich auf das neue Jahr. 2026 wird sicher auch spannend – allein schon wegen des geplanten Umzugs nach oben. Mal schauen, was das neue Jahr sonst noch so bringt.

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleibt gesund und munter.

This article was written by Thomas Schiffler

Ich bin Thomas Schiffler – Softwareentwickler, Technikbegeisterter und Co-Gründer von assistent.ai. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit Smart-Home-Automatisierung, Raspberry Pi-Projekten, KI-Anwendungen und allem, was den Alltag smarter macht. Auf schiffler.eu teile ich meine Erfahrungen, Ideen und technische Experimente aus meinem privaten und beruflichen Umfeld.

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