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	<title>Work &amp; Office Archive - Das ist die Welt von Thomas</title>
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	<title>Work &amp; Office Archive - Das ist die Welt von Thomas</title>
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		<title>Anforderungen mit KI erheben: ein Interview statt eines Fragebogens</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schiffler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 05:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Office]]></category>
		<category><![CDATA[Anforderungserhebung]]></category>
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		<category><![CDATA[Requirements Engineering mit KI-Agenten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Was soll damit ausdrücklich nicht passieren?&#8220; Diese eine Frage hat mich neulich ausgebremst. Ich hatte eine Idee, von der ich &#8230; <a href="https://www.schiffler.eu/anforderungen-interview-ki/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Anforderungen mit KI erheben: ein Interview statt eines Fragebogens</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Was soll damit ausdrücklich <em>nicht</em> passieren?&#8220; Diese eine Frage hat mich neulich ausgebremst. Ich hatte eine Idee, von der ich überzeugt war, sie sei glasklar – eine neue Exportfunktion. Ich wollte sie eigentlich nur schnell aufschreiben. Und dann stellt meine KI genau diese Frage, und mir fällt auf: Darauf habe ich keine Antwort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das ist der Kern, wenn du <strong>Anforderungen mit KI erheben</strong> willst: nicht schneller tippen, sondern besser denken. Die KI schreibt die Story nicht für mich – sie führt mich durch ein Gespräch, an dessen Ende ich selbst klarer bin als vorher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt banal. Ist aber das genaue Gegenteil von dem, was die meisten mit KI machen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Fragebogen-Reflex</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Reflex – bei Menschen wie bei KI – ist: alles auf einmal. Ein großes Template, zwanzig Felder, „bitte vollständig ausfüllen&#8220;. Oder du kippst der KI in einem Absatz deine halbe Idee hin und sie spuckt eine fertig aussehende Story aus.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Das Problem: So entsteht eine Scheinvollständigkeit. Du füllst Felder, weil sie da sind, nicht weil du die Antwort wirklich durchdacht hast. Und die KI ergänzt den Rest mit plausiblen Annahmen. Am Ende steht ein Dokument, das <em>fertig</em> aussieht – und auf Vermutungen gebaut ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anforderungsarbeit ist aber kein Formular. Sie ist Denkarbeit. Und Denken erzwingt man nicht mit mehr Feldern, sondern mit den richtigen Fragen zur richtigen Zeit.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large has-lightbox"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_2-1024x683.png" alt="Interview vs. Fragebogen" class="wp-image-3076" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_2-1024x683.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_2-300x200.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_2-768x512.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_2.png 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Anforderungen mit KI erheben heißt: eine Frage nach der anderen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb läuft es bei mir als echtes Gespräch. Eine Frage. Ich antworte. Die KI hört zu, hakt nach, stellt die nächste. Kein Fragebogen, ein Dialog.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reihenfolge ist bewusst gewählt: Erst <strong>was</strong> genau, dann <strong>warum</strong> (der eigentliche Wert), dann <strong>für wen</strong>, dann – die unbequeme – <strong>was explizit nicht</strong>, und zum Schluss der Kern der Akzeptanzkriterien.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_3-1024x683.png" alt="Unstrukturierte Informationen in Struktur überführen" class="wp-image-3077" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_3-1024x683.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_3-300x200.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_3-768x512.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_3.png 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Der Unterschied zum Fragebogen ist der gleiche wie zwischen einem guten Interviewer und einem Formular: Der Interviewer merkt, wenn eine Antwort schwammig ist, und bohrt nach. Das Formular nimmt jede Antwort, auch die faule. Genau dieses Nachbohren – „für wen genau?&#8220;, „was passiert, wenn nicht?&#8220; – ist die Arbeit, die eine Story trägt oder scheitern lässt. (Über den Interview-Ansatz selbst habe ich <a href="https://www.schiffler.eu/ki-anforderungserhebung-agil-iterativ/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier schon ausführlicher geschrieben</a>.)</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Während wir reden, prüft die KI schon</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt kommt der Teil, der mir das Gespräch erst richtig wertvoll macht: Während ich rede, arbeitet die KI im Hintergrund.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie gleicht meine Idee live gegen die bestehenden Tickets ab – gibt es das schon, unter anderem Titel, in einem anderen Epic? Sie schaut in die Wissensbasis aus <a href="https://www.schiffler.eu/guidelines-first-wissensbasis-ki/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 2</a>: Widerspricht die Idee einer Architekturentscheidung? Steht sie im Konflikt mit etwas, das wir bewusst verworfen haben? Gibt es Abhängigkeiten zu anderen Stories?</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large has-lightbox"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_4-1024x683.png" alt="automatischer Check auf Duplikate" class="wp-image-3078" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_4-1024x683.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_4-300x200.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_4-768x512.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_3_4.png 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist der Moment aus <a href="https://www.schiffler.eu/keine-ki-generierten-user-stories/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 1</a>, nur von innen betrachtet: „Das gibt es schon. Zweimal.&#8220; Ich muss dafür nicht 200 Tickets im Kopf haben – die KI hat sie parat, während ich mich aufs Denken konzentriere. Vor einem Live-Abgleich fragt sie mich übrigens kurz, ob sie loslegen soll. Auch hier bleibe ich der, der entscheidet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Am Ende steht ein Draft – nicht das Ticket</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig: Was aus dem Interview herausfällt, ist ein <strong>Draft</strong>. Ein strukturierter Entwurf mit Titel, dem eigentlichen „als wer will ich was und warum&#8220;, ersten Akzeptanzkriterien, einer klaren Abgrenzung und den gefundenen Abhängigkeiten. Dazu ein schneller INVEST-Check – und wenn die Sache zu groß ist, ein Vorschlag, sie zu splitten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist ausdrücklich nicht das fertige Ticket. Es ist mein Rohmaterial – sauber vorbereitet, aber noch nicht entschieden. Und es ist eine simple Markdown-Datei, die ich lesen und ändern kann, ganz gleich, ob die KI gerade mitspielt oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Draft geht als Nächstes durch die Mangel. Und zwar nicht durch eine Perspektive, sondern durch ein ganzes Gremium.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was das im Alltag verändert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte Wirkung hat nicht die Zeitersparnis – die gibt es, ist aber nicht der Punkt. Die größte Wirkung ist, dass ich gezwungen werde, meine eigene Idee zu Ende zu denken, bevor sie irgendwer anders sieht. Die unbequemen Fragen kommen jetzt von der KI, an meinem Schreibtisch, und nicht später im Refinement vom halben Team.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Exportfunktion von neulich? Die sieht heute anders aus als die Idee, mit der ich reingegangen bin. Besser. Weil mir jemand die eine unbequeme Frage gestellt hat, bevor ich losgelaufen bin.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das ist Teil 3 der Serie „Requirements Engineering mit KI-Agenten&#8220;. Im nächsten Teil geht der Draft durch die Mangel: sechs Perspektiven schauen gleichzeitig drauf – Security, UX, Architektur, Compliance, Story-Qualität – und ein Advocatus Diaboli, der mich vor mir selbst schützt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alle Teile der Serie:</strong> <a href="https://www.schiffler.eu/thema/requirements-engineering-pipeline/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Themenseite „Requirements Engineering Pipeline&#8220;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schiffler.eu/anforderungen-interview-ki/">Anforderungen mit KI erheben: ein Interview statt eines Fragebogens</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schiffler.eu">Das ist die Welt von Thomas</a>.</p>
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		<title>Guidelines-First: Warum eine KI ohne Wissensbasis am Jenga-Turm baut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schiffler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 05:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Office]]></category>
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		<category><![CDATA[Requirements Engineering mit KI-Agenten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei spielmit.eu, einem meiner privaten Projekte, habe ich der KI am Anfang einfach freien Lauf gelassen. „Bau mir das&#8220; – &#8230; <a href="https://www.schiffler.eu/guidelines-first-wissensbasis-ki/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Guidelines-First: Warum eine KI ohne Wissensbasis am Jenga-Turm baut</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schiffler.eu/guidelines-first-wissensbasis-ki/">Guidelines-First: Warum eine KI ohne Wissensbasis am Jenga-Turm baut</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schiffler.eu">Das ist die Welt von Thomas</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bei <a href="https://spielmit.eu/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">spielmit.eu</a>, einem <a href="https://www.schiffler.eu/category/eigene-projekte/">meiner privaten Projekte</a>, habe ich der KI am Anfang einfach freien Lauf gelassen. „Bau mir das&#8220; – und sie hat gebaut. Schnell, plausibel, von außen sah alles gut aus. Bis ich genauer hingeschaut habe: Innen wackelte es. Datenschutz-Annahmen, die keiner geprüft hatte. Strukturen, die beim ersten Anfassen nachgaben. Ein Jenga-Turm, der so lange steht, bis jemand den falschen Klotz zieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Fehler war nicht die KI. Der Fehler war, dass ich keine <strong>Wissensbasis für KI</strong> aufgebaut hatte, bevor ich sie arbeiten ließ. Kein Rahmen, kein „so arbeiten wir hier&#8220;. Sie musste raten. Und raten kann sie beeindruckend gut – nur eben nicht zuverlässig richtig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war der Moment, in dem ich mein Vorgehen umgedreht habe: erst das Fundament, dann die Agenten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was passiert, wenn die KI raten muss</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine KI ohne Kontext ist wie ein neuer Kollege am ersten Tag, den du sofort eine Anforderung schreiben lässt. Er ist klug, motiviert, formuliert schöne Sätze – aber er kennt eure Historie nicht, eure Entscheidungen nicht, eure Grenzen nicht.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large has-lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_4-1024x683.png" alt="ungenaues Zielen oder klare Landkarte" class="wp-image-3070" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_4-1024x683.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_4-300x200.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_4-768x512.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_4.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Also füllt er die Lücken mit Annahmen. Die klingen plausibel, weil er gut klingt. Und genau das ist die Falle: Das Ergebnis sieht <em>fertig</em> aus, obwohl es auf Vermutungen steht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Anforderungen ist das teuer. Eine Story, die eine bestehende Architekturentscheidung ignoriert. Ein Feature, das gegen eine Datenschutzvorgabe läuft, die es längst gibt. Ein Vorschlag, den ihr vor einem Jahr aus gutem Grund verworfen habt. Nicht, weil die KI dumm ist – sondern weil ihr niemand gesagt hat, was gilt.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Wissensbasis für KI schlägt jeden cleveren Prompt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten versuchen, dieses Problem mit besseren Prompts zu lösen. Immer längere Anweisungen, immer mehr „beachte bitte auch…&#8220;. Das skaliert nicht. Du kannst nicht vor jeder Frage die halbe Firmenhistorie ins Chatfenster tippen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der bessere Hebel ist eine <strong>Wissensbasis für KI</strong>: strukturiertes, kuratiertes Wissen, auf das jeder Agent bei jeder Aufgabe automatisch zugreift. Nicht im Prompt, sondern als fester Kontext im Hintergrund. Die KI rät dann nicht mehr – sie liest nach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unterschied ist derselbe wie zwischen einem Berater, der dein Unternehmen zum ersten Mal sieht, und einem, der seit Jahren dabei ist. Gleiche Intelligenz, völlig andere Qualität der Antwort. Nicht weil der eine schlauer ist, sondern weil er den Kontext hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwei Schichten: was für alle gilt, was nur fürs Produkt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei mir liegt diese Wissensbasis in zwei Schichten – und diese Trennung ist der eigentliche Trick.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schicht 1 – Organisation.</strong> Alles, was immer gilt, egal woran ich arbeite: Compliance und Datenschutz, Security-Baselines, Architektur-Guidelines, die grobe Strategie, das Stakeholder-Verzeichnis. Diese Schicht ist bei jeder Analyse aktiv.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schicht 2 – Produkt.</strong> Alles, was nur ein bestimmtes Produkt betrifft: Personas, Architekturentscheidungen (inklusive der wichtigen Frage „Was haben wir bewusst <em>nicht</em> gebaut – und warum&#8220;), bestehende Stories, Roadmap, nicht-funktionale Anforderungen.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large has-lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_2-1024x683.png" alt="stabiles Fundament" class="wp-image-3068" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_2-1024x683.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_2-300x200.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_2-768x512.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_2.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Warum die Trennung? Weil Compliance für <em>alles</em> gilt – die will ich nicht bei jedem Produkt neu erfinden. Und weil Produktwissen <em>isoliert</em> bleiben muss – eine Entscheidung aus Produkt A darf die Analyse für Produkt B nicht verfälschen. Schicht 1 gilt überall, Schicht 2 wird passend zum aktuellen Produkt dazugeladen. So hat jeder Agent denselben, sauberen Informationsstand.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Fundament gehört zuerst mir, dann der KI</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_3-1024x683.png" alt="Freundlicher Roboter beim Lesen" class="wp-image-3069" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_3-1024x683.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_3-300x200.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_3-768x512.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_2_3.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Jetzt kommt der Teil, der mir besonders wichtig ist: Diese Wissensbasis ist keine „KI-Konfiguration&#8220;. Es sind einfache Markdown-Dateien in Obsidian – Klartext, den ich lese, pflege und verstehe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das heißt: Das Fundament nützt zuerst <em>mir</em>. Es ist mein Zweitgehirn, meine dokumentierten Entscheidungen, mein „so arbeiten wir hier&#8220;. Dass die KI dieselben Dateien liest, ist ein Nebeneffekt – ein sehr nützlicher, aber eben nur ein Nebeneffekt.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Damit bleibt der Ansatz genau das, was ich in <a href="https://www.schiffler.eu/keine-ki-generierten-user-stories/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teil 1</a> beschrieben habe: KI-basiert, aber nicht KI-abhängig. Fällt die KI aus, habe ich immer noch ein sauber gepflegtes, lesbares Wissenssystem. Ich verliere Tempo, nicht das Fundament. Genau das meine ich mit Guidelines-First – ein Prinzip, über das ich schon im <a href="https://www.schiffler.eu/softwareentwickler-und-ki-wer-hat-morgen-noch-einen-job/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dompteur-Modell</a> geschrieben habe.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ich dabei gelernt habe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigste Lektion: Die Qualität der KI-Arbeit hängt weniger am Modell und am cleveren Prompt, als man denkt – und viel mehr an dem, was die KI lesen darf. Wer vorne beim Kontext spart, zahlt hinten bei den Ergebnissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">spielmit.eu läuft heute anders. Erst das Fundament, dann die Agenten. Der Jenga-Turm steht nicht mehr auf Vermutungen, sondern auf einer Wissensbasis, die ich selbst geschrieben habe.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das ist Teil 2 der Serie „Requirements Engineering mit KI-Agenten&#8220;. Im nächsten Teil wird es konkret: das Interview – wie aus einer rohen Idee ein Story-Draft wird, ganz ohne Fragebogen, und wie die KI dabei nebenbei merkt, dass es eine Idee vielleicht schon gibt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alle Teile der Serie:</strong> <a href="https://www.schiffler.eu/thema/requirements-engineering-pipeline/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Themenseite „Requirements Engineering Pipeline&#8220;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schiffler.eu/guidelines-first-wissensbasis-ki/">Guidelines-First: Warum eine KI ohne Wissensbasis am Jenga-Turm baut</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schiffler.eu">Das ist die Welt von Thomas</a>.</p>
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		<title>Warum ich keine KI-generierten User Stories schreibe – und KI trotzdem überall einsetze</title>
		<link>https://www.schiffler.eu/keine-ki-generierten-user-stories/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schiffler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 05:45:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Product Owner]]></category>
		<category><![CDATA[Requirements Engineering mit KI-Agenten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich wollte ich eine neue User Story anlegen. Kleine Sache, dachte ich – eine Funktion, die alte Daten automatisch aufräumt. &#8230; <a href="https://www.schiffler.eu/keine-ki-generierten-user-stories/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Warum ich keine KI-generierten User Stories schreibe – und KI trotzdem überall einsetze</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Neulich wollte ich eine neue User Story anlegen. Kleine Sache, dachte ich – eine Funktion, die alte Daten automatisch aufräumt. Ich fange an, die Idee zu tippen, und noch bevor ich den ersten Satz fertig habe, meldet sich meine KI: „Das gibt es schon. Zweimal. Eine davon ist erledigt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich saß da und wusste kurz nicht, ob ich mich ärgern oder freuen soll. Geärgert, weil ich gerade dabei war, Arbeit zu doppeln, die längst getan war. Gefreut, weil mir das jemand <em>jetzt</em> sagt. Und genau an diesem Punkt hängt das Thema, über das gerade alle streiten: <strong>KI-generierte User Stories</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die will nämlich kaum jemand lesen. Und ehrlich gesagt: ich auch nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass es mir <em>jetzt</em> auffällt – an meinem Schreibtisch und nicht erst im Refinement, wo so eine Diskussion die Zeit des ganzen Teams frisst und die Velocity drückt – ist kein Zufall. Genau das ist mein Job: solche Dinge früh erkennen und im Zweifel vorab mit mir selbst und meinen Agenten klären.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erst der ehrliche Teil: der Schmerz</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Story von neulich war der harmlose Fall. Da hat es jemand – die KI – rechtzeitig gemerkt. Meistens merkt es keiner. Und dann passiert genau das, was Anforderungsarbeit seit Jahren zäh macht:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du legst eine Story an, die es <strong>längst gibt</strong> – nur unter anderem Titel, im falschen Epic, von jemand anderem geschrieben. Du findest sie nicht, weil du gar nicht weißt, dass du suchen müsstest. Zwei Teams bauen dieselbe Sache.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Oder jemand bringt eine Idee auf, die vor zwei Jahren schon einmal auf dem Tisch lag und <strong>bewusst verworfen</strong> wurde. Die Story liegt irgendwo in Jira – mit Glück archiviert, im schlimmsten Fall längst gelöscht. Mit genug Recherche fände man sie wieder. Aber genau das ist der Punkt: Als PO will ich das Backlog nach vorne bringen, nicht vor jeder Idee zum Detektiv werden und ständig hinterfragen, ob es das nicht schon gab. Diese Sucharbeit brauche ich – und genau die kann mir eine KI abnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder die Story ist sauber formuliert, klingt rund – und <strong>im Sprint</strong> fällt auf, dass sie am Datenschutz vorbeigeht, ein Sicherheitsloch aufreißt oder einer Architekturentscheidung widerspricht. Jetzt ist es teuer.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Und selbst wenn alles gut läuft: Kaum hast du das Ticket ans Team übergeben, <strong>entwickelt es sich in Jira weiter</strong> – neu geschnitten, ergänzt, umpriorisiert. Deine Planung steht derweil auf altem Stand. Du merkst es nicht. Bis es kracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist der Schmerz. Nichts davon ist spektakulär. Aber es summiert sich – zu doppelter Arbeit, vergessenen Entscheidungen und Stories, die im luftleeren Raum entstehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Keine KI-generierten User Stories&#8220; – und sie haben recht</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich davon erzähle, kommt oft der Reflex: „Dann lass doch die KI die Stories schreiben.&#8220; Und genauso oft kommt von guten Entwicklern der Gegenreflex: „Bitte nicht. <strong>KI-generierte User Stories</strong> merke ich sofort – und dann lese ich sie nicht gern.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Frust dahinter ist berechtigt. Nichts ist ermüdender als glatter Text, der so tut, als hätte jemand nachgedacht, aber niemand hat. Gleichzeitig erwarten dieselben Leute, dass ein Product Owner 2026 KI nutzt. Kein Werkzeug in der Hand zu haben, das alle anderen längst haben, wirkt eben auch nicht souverän.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das klingt nach Widerspruch. Ist es aber nicht. Beide Seiten reden nur über zwei verschiedene Dinge. Das Problem ist nicht, <em>dass</em> KI im Spiel ist. Das Problem ist, <em>was</em> sie tut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum Prüfen das Schreiben schlägt</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Eine Story zu <strong>schreiben</strong> heißt: eine Absicht zu formulieren. Warum bauen wir das? Für wen? Was lassen wir bewusst weg? Das hängt an Kontext, an Historie, an Verantwortung – an Dingen, die in meinem Kopf und in den Köpfen meiner Kollegen stecken, nicht im Trainingsdatensatz eines Modells. Wenn ich das an eine KI abgebe, kommt genau der Text heraus, den keiner lesen will: plausibel und hohl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Story zu <strong>prüfen</strong> ist das genaue Gegenteil. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large has-lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_1_2-1024x683.png" alt="Der Mensch schreibt, die KI prüft" class="wp-image-3058" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_1_2-1024x683.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_1_2-300x200.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_1_2-768x512.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_1_2.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Prüfen heißt: alles gegen alles abgleichen. Gibt es das schon? Widerspricht es einer Entscheidung von damals? Was sagt der Datenschutz, was der Sicherheitsblick, was der Nutzer? Das ist stumpfe, vollständige, ausdauernde Arbeit – und genau da bin ich als Mensch schwach. Ich vergesse Tickets. Ich habe nicht alle Architekturentscheidungen im Kopf. Ich kann nicht gleichzeitig die Security-, die Datenschutz- und die Nutzerbrille tragen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Maschine kann das. Unermüdlich, bei jedem einzelnen Ticket.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb schreibt bei mir die KI nicht – sie prüft. Ich behalte den Teil, den nur ich kann: entscheiden, was wir bauen und warum. Sie übernimmt den Teil, den ich alleine nie so gründlich hinbekäme. Das ist keine Bequemlichkeit. Das ist Arbeitsteilung nach Stärken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die These, auf der alles aufbaut</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mensch besitzt die <strong>Absicht</strong>. Die Agenten besitzen die <strong>Prüfung</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was am Ende im Ticket steht, wurde nicht <em>geschrieben</em>. Es wurde <em>geprüft</em> – und von mir entschieden. Deshalb sind meine Stories besser durchdacht, seit KI im Spiel ist, nicht schlechter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Bausteine davon habe ich hier schon beschrieben: den <a href="https://www.schiffler.eu/ki-anforderungserhebung-agil-iterativ/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Interview-Ansatz statt Fragebogen</a> und das <a href="https://www.schiffler.eu/softwareentwickler-und-ki-wer-hat-morgen-noch-einen-job/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dompteur-Modell mit Guidelines-First</a>. In dieser Serie setze ich sie zu einem kompletten Vorgehen zusammen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KI ist eine Ergänzung – kein Allheilmittel</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit das nicht falsch ankommt: Die KI ist bei mir nicht der Chef. Wir Product Owner sind die Profis, die entscheiden – die KI unterstützt. Und Unterstützung heißt für mich ausdrücklich, dass ich auch dann arbeiten kann, wenn sie mal nicht da ist.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large has-lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="819" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_1_4-1024x819.png" alt="AI-Systeme - perfekt für Diskussionen" class="wp-image-3060" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_1_4-1024x819.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_1_4-300x240.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_1_4-768x615.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/07/requirements-engineering_1_4.png 1402w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Deshalb liegt meine gesamte Wissensbasis – alle Guidelines, alle Stories, alle Entscheidungen – als einfache Markdown-Dateien in Obsidian. Klartext, den jeder Mensch lesen und selbst bearbeiten kann, ohne Spezialwerkzeug, versioniert in Git. Die KI liest genau dieselben Dateien wie ich, kein verstecktes Format dazwischen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Workflow ist KI-basiert, aber nicht KI-abhängig. Ist das Modell mal nicht erreichbar, bin ich offline oder fällt der Dienst aus, verliere ich Tempo – nicht meine Daten und nicht die Kontrolle. Dann mache ich eben von Hand weiter. Genau das ist der Unterschied zwischen einem Werkzeug, das dich stärker macht, und einem, von dem du abhängig wirst.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Was ich dabei gelernt habe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der wichtigste Perspektivwechsel war, die KI nicht als schnelleren Texter zu sehen, sondern als etwas, das ich alleine nie leisten könnte: Hunderte Tickets vor jeder neuen Idee durchsehen, jede alte Entscheidung parat haben, gleichzeitig aus fünf Blickwinkeln auf dieselbe Anforderung schauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nimmt mir die Fleißarbeit ab – und lässt mir den Kopf frei für das, was wirklich meine Aufgabe ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">KI-generierte User Stories im eigentlichen Sinn entstehen bei mir also nicht. Was am Ende rausgeht, ist geprüft – und von mir verantwortet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und die Story von neulich? Die habe ich nicht angelegt. Die gab es ja schon.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Das ist der erste Teil einer Serie über mein Vorgehen im Requirements Engineering mit KI-Agenten. Im nächsten Teil geht es ums Fundament: warum eine KI ohne Wissensbasis am Jenga-Turm baut – und was sich ändert, sobald sie kuratierten Kontext bekommt.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alle Teile der Serie:</strong> <a href="https://www.schiffler.eu/thema/requirements-engineering-pipeline/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Zur Themenseite „Requirements Engineering Pipeline&#8220;</a></p>
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		<title>Angst vor KI überwinden — und der Moment, in dem mir klar wurde, wie weit wir in der Bubble sind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schiffler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 05:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Office]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[Claude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angst vor KI überwinden — das war nicht das Thema des Termins. Aber irgendwie wurde es das. Ein Kollege hat &#8230; <a href="https://www.schiffler.eu/angst-vor-ki-ueberwinden-ausserhalb-unserer-it-bubble/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Angst vor KI überwinden — und der Moment, in dem mir klar wurde, wie weit wir in der Bubble sind</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Angst vor KI überwinden — das war nicht das Thema des Termins. Aber irgendwie wurde es das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kollege hat mich letzte Woche zu einem Termin mitgenommen. Eine Gruppe Menschen, die über eine Kooperation mit dem Arbeitsmarkt zu uns gekommen sind. Menschen, die viele Bewerbungen schreiben. Die wenige oder gar keine Antworten bekommen. Die sich schwertun — manche, weil Deutsch nicht ihre erste Sprache ist, manche, weil die Bewerbung einfach nicht rund ist, manche, weil sie schlicht nicht wissen, wie das heute alles funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann fiel das Thema KI.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reaktion hat mich ehrlich gesagt überrascht. Nicht, weil ich keine Ahnung hatte, dass da Skepsis herrscht. Aber wie weit weg das alles von meiner eigenen Realität ist — das hat mich dann doch getroffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wir reden aneinander vorbei</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Welt ist KI Alltag. Ich nutze sie täglich: Anforderungserhebung, Code-Reviews, Texte, Planung. Meine Frau Sarah hat auch angefangen damit — ein bisschen zögerlich noch, aber sie nutzt es. Bei uns ist KI längst kein Thema mehr, das man groß erklären muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann sitzt du da, mit Menschen, die noch nie ChatGPT aufgemacht haben. Die KI kennen als Schlagzeile, als Bedrohung, als das Ding, das irgendwann kommt und alles verändert.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Das Ding ist aber: es ist schon da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich wirklich nachdenklich gemacht hat — wir ITler denken über Dinge nach wie: Welches Modell ist besser? Wie prompted man richtig? Welche Aufgaben delegiere ich an KI, welche nicht? Das sind unsere Probleme. Und das ist natürlich meilenweit entfernt von jemandem, der sich fragt: „Werde ich beim nächsten Bewerbungsgespräch überhaupt noch von einem Menschen gelesen?&#8220;</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Der Akkuschrauber</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe versucht, das runterzubrechen. Mein Standardvergleich für solche Momente: der Akkuschrauber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Handwerker dreht heute tausend Schrauben von Hand. Jeder greift zum Akkuschrauber. Nicht weil er muss, sondern weil es einfach sinnvoll ist. Und trotzdem hat nicht der Akkuschrauber das Haus gebaut — der Handwerker hat es gebaut. Das Werkzeug hat ihm nur geholfen.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large has-lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_2-1024x683.png" alt="AI ist nur ein Werkzeug" class="wp-image-2974" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_2-1024x683.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_2-300x200.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_2-768x512.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_2.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">KI ist nichts anderes. Ein Werkzeug. Kein Teufelswerkzeug, kein Jobkiller, kein Alleskönner. Ein Werkzeug, das man einsetzen kann — oder auch nicht. Aber wer es nicht einsetzt, macht es sich unnötig schwer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gilt übrigens nicht nur für ITler.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Sache mit dem Bewerbungsscreening</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Punkt, der in der Runde aufkam, hat mich nicht losgelassen. Wenn KI schon heute Bewerbungen voraussortiert — und das tut sie in vielen Unternehmen bereits — dann sind Menschen, deren Bewerbung nicht passt, raus. Ohne dass ein Mensch draufgeschaut hat. Ohne zweite Chance.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist hart. Ich will das nicht schönreden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber die Konsequenz daraus ist nicht, KI abzulehnen. Die Konsequenz ist, das Spiel zu verstehen und mitzuspielen. Keine generische Bewerbung an hundert Unternehmen schicken. Sich mit der Stelle beschäftigen. Die eigene Bewerbung prüfen lassen — von KI, von Freunden, von wem auch immer. Und dann nochmal prüfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lass dir deine Bewerbung von ChatGPT durchlesen. Dann von Gemini. Schau, was beide sagen. Und dann entscheide selbst, was davon zu dir passt — denn wenn eine KI plötzlich hochgestochenes Kanzleideutsch aus dir macht, du aber eigentlich bodenständiger Handwerker bist, dann klingt das nicht nach dir. Und das hilft niemandem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie fängt man an?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das war die praktischste Frage des Abends, und sie verdient eine praktische Antwort:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="819" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_4-1024x819.png" alt="Nutz AI und DU verliest die Angst" class="wp-image-2972" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_4-1024x819.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_4-300x240.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_4-768x615.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_4.png 1402w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 1:</strong> Öffne <a href="https://chat.openai.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">chat.openai.com</a> oder <a href="https://gemini.google.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gemini.google.com</a>. Schreib rein, was dich beschäftigt. Stell eine Frage. Schau, was passiert. Kein Tutorial, kein Kurs — einfach machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 2:</strong> Nimm ein konkretes Problem, das dir gerade im Kopf rumgeht — deine Bewerbung, ein Anschreiben, eine schwierige E-Mail. Und unterhalte dich mit der KI darüber wie mit einem Freund. Nicht als Suchmaschine, sondern als Gesprächspartner.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 3:</strong> Gib der KI eine Rolle. Sag ihr: <em>„Du bist HR-Mitarbeiter bei Firma X. Hier ist meine Bewerbung. Was würdest du daran bemängeln?&#8220;</em> Du wirst überrascht sein, wie anders die Antwort wird — und wie viel konkreter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Angst vor KI verliert man nicht durch Nachdenken. Man verliert sie durch Benutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Tipp noch — für alle, die gerade bei null anfangen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:17481b9550e4015c/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KI-Podcast der ARD</a> hat vor Kurzem eine Folge rausgebracht zum Thema: Wie fange ich 2026 mit KI an? Ist es zu spät? Was mache ich zuerst? Wirklich empfehlenswert — kein Tech-Insider-Geraune, sondern ehrlich für Einsteiger gemacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ich mitgenommen habe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sehe mich nicht als KI-Missionar. Das ist nicht mein Ding.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber dieser Termin hat mir gezeigt, dass wir in der IT sehr schnell vergessen, wie weit wir von der Realität anderer Menschen entfernt sind. Wir diskutieren über Kontextfenster und Modellvergleiche, während andere noch nicht mal wissen, dass man KI kostenlos nutzen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist keine Kritik an irgendjemandem — das ist einfach so. Aber ab und zu aus der eigenen Bubble rausgucken und sich fragen: Was beschäftigt eigentlich die Menschen, die nicht täglich mit diesem Thema arbeiten? Das tut gut. Mir jedenfalls.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das Schönste daran: Was heute noch nicht funktioniert, funktioniert in einem halben Jahr. Ich hab das selbst erlebt — <a href="https://spielmit.eu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">spielmit.eu</a> hätte ich vor einem Jahr mit KI nicht so bauen können wie Anfang dieses Jahres. Die Entwicklung geht schneller als jeder Kurs hinterherkommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also: Gebt KI eine Chance. Probiert Dinge nochmal aus, die vor einem Jahr nicht geklappt haben. Und verliert die Angst — nicht durch Reden darüber, sondern durch Machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>beruflicher Vollreset &#8211; Voicebot / Conversational AI nur noch im &#8222;Privaten&#8220;</title>
		<link>https://www.schiffler.eu/beruflicher-vollreset-voicebot-conversational-ai-nur-noch-im-privaten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schiffler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Aug 2022 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Office]]></category>
		<category><![CDATA[Application Architect]]></category>
		<category><![CDATA[assistent.ai]]></category>
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		<category><![CDATA[Conversational AI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gut 3 Jahre war ich nun im Innovationsbereich der DB Systel tätig und habe hier als Architekt und Product-Owner das &#8230; <a href="https://www.schiffler.eu/beruflicher-vollreset-voicebot-conversational-ai-nur-noch-im-privaten/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">beruflicher Vollreset &#8211; Voicebot / Conversational AI nur noch im &#8222;Privaten&#8220;</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Gut 3 Jahre war ich nun im Innovationsbereich der DB Systel tätig und habe hier als <a href="https://www.schiffler.eu/thema/semmi/">Architekt und Product-Owner das Venture SEMMI</a> begleitet. Eine für mich sehr anspruchsvolle Zeit, in der ich ohne Zweifel viel gelernt habe und mich weiterentwickeln konnte. Sowohl fachlich (<a href="https://www.schiffler.eu/thema/product-owner/">fachliche Führung des Ventures</a> und <a href="https://www.schiffler.eu/thema/business-case/">Verantwortung des Business-Case</a>) als auch technisch kamen viele neue Sichtweisen auf die Welt in meinen persönlichen Werkzeugkasten. Auch weckte die Tätigkeit eine neue Leidenschaft in meinem Leben &#8211; das Thema <a href="https://www.schiffler.eu/thema/conversational-ai/">Conversational.ai</a> zur <a href="https://www.schiffler.eu/thema/voice-first/">Umsetzung von Voicebots</a> hat mich fest im Griff.</p>



<h2 class="wp-block-heading advgb-dyn-2a2a9b5d">beruflicher Reset auf Raten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schon in einigen Beiträgen hier habe ich über meinen beruflichen Reset gesprochen. Auf der Suche nach der persönlichen Zufriedenheit habe ich mich und meine Tätigkeit stark hinterfragt. <a href="https://www.schiffler.eu/berufliche-neuorientierung-zeit-fuer-den-reset/">Nach und nach wurden Dinge verändert</a> mit dem Ziel wieder auf den richtigen Weg zu kommen. So richtig funktionieren wollte es jedoch nicht, meine persönliche Unzufriedenheit wuchs ständig weiter. Es war Zeit für einen &#8222;harten Reset&#8220;.</p>



<h2 class="wp-block-heading advgb-dyn-5fb0ea3e">Wechsel der Perspektive</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Mein persönlicher Anspruch die Welt im beruflichen Context per Voice zu verbessern ist aus meiner Sicht fehlgeschlagen. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und müssen an dieser Stelle nicht näher ausgeführt werden. Für mich selbst steht jedoch fest, dass ich meinen eigenen Ansprüchen im Themenbereich Conversational.ai und der Umsetzung von Voicebots im aktuellen Konzernumfeld nicht gerecht werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus diesem Grund habe ich mich zu einem harten Schnitt entschieden und den Innovationsbereich, und somit auch mein ehemaliges Team, verlassen. Ich habe mir im Haus der DB eine neue Heimat gesucht bei welcher ich so gar nichts mit diesem Themenbereich zu tun habe und einen persönlichen Neustart wagen kann. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large is-style-rounded has-lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/08/bridge-2416401_1920-1024x683.jpg" alt="hölzerene Brücke" class="wp-image-1751" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/08/bridge-2416401_1920-1024x683.jpg 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/08/bridge-2416401_1920-300x200.jpg 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/08/bridge-2416401_1920-768x512.jpg 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/08/bridge-2416401_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/08/bridge-2416401_1920.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz klar war für mich, dass ich bei dem Wechsel auch die Rolle es TecoLead für HMI abgeben werde. Ich bin sehr froh darüber dass <a href="https://www.linkedin.com/in/saschawolter/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sascha Wolter</a> <a href="https://www.linkedin.com/posts/saschawolter_community-converversationalai-voice-ugcPost-6953607845397344256-9IXy?utm_source=linkedin_share&amp;utm_medium=member_desktop_web" target="_blank" rel="noreferrer noopener">diese Rolle nun übernommen hat</a>. Mit seiner <a href="https://heise-meets.podigee.io/52-assistenzsysteme-bots-und-digitale-zwillinge" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leidenschaft zum Thema Mensch-Maschine Schnittstelle</a> ist er genau der richtige für den Job. Ich bin großer Zuversicht, dass Sascha es schafft, das wichtige Thema HMI innerhalb der DB weiter nach vorne zu treiben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In meinem neuen Team führe ich wieder den <a href="https://www.schiffler.eu/thema/application-architect/">Job des Architekten</a> aus. In meiner neuen Einheit, dem &#8222;House of Mobile&#8220; innerhalb der DB-Systel trage ich nun dazu bei, die Welt auf technischer Sicht etwas schöner zu machen. Ich freue mich auf diese Herausforderung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das neue berufliche Umfeld beschäftigt sich im Kern mit der Umsetzung von Mobilen Anwendungen. Im ersten Schritt bin ich hier im Backend im Einsatz, werde mich aber nach und nach auch in Richtung Frontend bewegen. Ich bin gespannt wo die Reise hingeht, privat habe ich mich auf jeden Fall schonmal ein wenig mit den unterschiedlichen Frontend-Frameworks wie Flutter oder auch Angular und Co. auseinandergesetzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading advgb-dyn-37d9c0ea">Voicebot und conversational.ai für mich am Ende?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer mich ein wenig kennt der weiß, dass ich mein privates Interesse im privaten Umfeld gerne vorantreibe. So auch im Bereich Conversational.ai. Laut meinem Git-Repo habe ich am 4. April 2020 den initialen Commit durchgeführt. Seitdem arbeite ich im Privaten kontinuierlich an meiner Idee einer Wartbaren, Skalierbaren und Providerunabhängigen Conversational.ai Plattform. In bisher 1.452 commits ist hierbei etwas entstanden auf was ich persönlich sehr stolz bin. Unter anderem bot die hier entstandene Lösung die Basis für die ersten <a href="https://www.th-koeln.de/anlagen-energie-und-maschinensysteme/skilled_87008.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Feldversuche im Forschungsprojekt SKILLED der TH-Köln</a> &#8230; </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large advgb-dyn-3036235f"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="497" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/08/processConversation-1024x497.png" alt="Camunda Conversation Process" class="wp-image-1756" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/08/processConversation-1024x497.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/08/processConversation-300x146.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/08/processConversation-768x373.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/08/processConversation.png 1303w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Camunda Process meines Flows für Telefonanrufe</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Klar ist für mich, dass ich meine &#8222;neu gewonnene Leidenschaft&#8220; weiterführen werde. Ich bin noch lange nicht am Ziel, dennoch kann man bereits im realen Leben Gespräche mit dieser Lösung führen. Die fachliche Modellierung der Prozesse erfolgt auf Basis von <a href="https://www.schiffler.eu/thema/bpmn/">BPMN2.0</a> und wird direkt über die Camunda Process Engine ausgeführt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kern orchestriert die Plattform die besten Komponenten vom Markt, um für einen spezifischen Anwendungsfall das beste Ergebnis zu liefern. Beim Design der Lösung habe ich peinlich genau darauf geachtet Abhängigkeiten zu einem einzelnen Provider zu verhindern. </p>



<h2 class="wp-block-heading advgb-dyn-0b47cd7e">Ab sofort: Beruflich Vollgas im House of Mobile, Voicebots &#8222;als Hobby&#8220;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, dass der nun doch recht hart durchgeführte Schnitt mich dazu bringt die gewünschte Zufriedenheit wieder zu finden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Thema <a href="https://www.schiffler.eu/thema/voice-first/">Voicebot / Voice-First</a> spielt ab sofort in meinem beruflichen Context keine Rolle mehr. Wie jedoch schon angekündigt ist dieser interessante Bereich aus privater Sicht noch lange nicht vom Tisch &#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beruflich konzentriere ich mich nun voll auf meine neue Tätigkeit im &#8222;House of Mobile&#8220; der DB Systel. Ich freue mich darauf viele neue Menschen kennen zu lernen und diverse Architekturansätze zu diskutieren. Es wird mit Sicherheit eine großartige Zeit und ich werde, erneut, viel lernen.</p>
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		<item>
		<title>berufliche Neuorientierung &#8211; Zeit für den Reset</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schiffler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Office]]></category>
		<category><![CDATA[Application Architect]]></category>
		<category><![CDATA[bewusster Leben]]></category>
		<category><![CDATA[DB Systel]]></category>
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		<category><![CDATA[Perspektivwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Product Owner]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsätze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Juni 2018 bin ich nun bei der Deutschen Bahn oder genauer bei der DB Systel beschäftigt. Angestellt bin ich &#8230; <a href="https://www.schiffler.eu/berufliche-neuorientierung-zeit-fuer-den-reset/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">berufliche Neuorientierung &#8211; Zeit für den Reset</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schiffler.eu/berufliche-neuorientierung-zeit-fuer-den-reset/">berufliche Neuorientierung &#8211; Zeit für den Reset</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schiffler.eu">Das ist die Welt von Thomas</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Seit Juni 2018 bin ich nun bei der Deutschen Bahn oder genauer bei der <a href="https://www.schiffler.eu/thema/db-systel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DB Systel</a> beschäftigt. Angestellt bin ich hier als Senior Application Architect. Eine Rolle welche gut zu jemandem passt, der Technik als seine Leidenschaft bezeichnet. Also zu mir <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br> Meine aktuelle Rollenbezeichnung steht im Kern jedoch unter dem Titel &#8222;<a href="https://www.schiffler.eu/kuenstliche-intelligenz-im-alltag-semmi/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Product Owner SEMMI</a>&#8222;. In dieser Rolle verantworte ich sowohl die&nbsp;<strong>Produktentwicklung&nbsp;</strong>als auch den&nbsp;<strong>Business Case</strong>&nbsp;und die damit verbundene&nbsp;<strong>wirtschaftliche Steuerung des Ventures</strong>. Von außen heraus betrachtet mit Sicherheit eine interessante Herausforderung. Für mich gibt es jedoch diverse Gründe warum ich mich für eine berufliche Neuorientierung entschieden habe. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was stört mich an meiner Tätigkeit als Product Owner</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">In meiner Rolle des Product Owner, welcher an der Erfüllung seines Business Cases gemessen wird fühle ich mich nicht wohl. Ich muss mich aktiv darum kümmern Geschäft für mein Team ans Land zu ziehen und Aufträge zu generieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Zusammenarbeit mit anderen Teams zahlt nicht positiv auf meinen Case ein. Dies sorgt im Endeffekt dazu dass ich mit einem eingeschränkten Werkzeugkasten arbeiten muss und meinem Kunden nicht die wirklich perfekte Lösung anbieten kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst möchte aber nicht mit einem Tunnelblick durchs Leben laufen sondern das beste für meinen Kunden erreichen. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large is-style-rounded has-lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/12/london-underground-4367265_1920-1024x683.jpg" alt="Tunnel in London" class="wp-image-1501" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/12/london-underground-4367265_1920-1024x683.jpg 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/12/london-underground-4367265_1920-300x200.jpg 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/12/london-underground-4367265_1920-768x512.jpg 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/12/london-underground-4367265_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/12/london-underground-4367265_1920.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Tunnelblick</figcaption></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Wer bin ich und was will ich?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt viele Punkte innerhalb der Rollenbeschreibung des Product Owners welche gut zu mir passen. Ich <strong>treffe gerne selbst Entscheidungen</strong> und vertrete diese. Dabei möchte ich helfen das große und ganze im Blick zu behalten und schaue über den Tellerrand hinaus. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large is-style-rounded has-lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/12/lost-places-4336864_1920-1024x683.jpg" alt="berufliche Neuorientierung" class="wp-image-1500" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/12/lost-places-4336864_1920-1024x683.jpg 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/12/lost-places-4336864_1920-300x200.jpg 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/12/lost-places-4336864_1920-768x512.jpg 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/12/lost-places-4336864_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/12/lost-places-4336864_1920.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Weg mit unnötigem Ballast</figcaption></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Allerdings bin ich auch jemand der gerne mit <strong>Menschen zusammen arbeitet</strong> und versucht <strong>Synergien zu heben</strong>. Redundante Tätigkeiten machen mich schlicht wahnsinnig. Noch mehr wurmt es mich wenn Teams in einem Unternehmen offensichtlich und bewusst in unterschiedliche Richtungen ziehen und gegeneinander arbeiten (Stichwort: <a href="https://www.schiffler.eu/selbstorganisierte-teams-kannibalismus-im-unternehmen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kannibalismus im Unternehmen</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt, dass meine tägliche Arbeit eine Bereicherung für mich sein soll auf die ich mich freue. Wenn ich ständig Arbeiten mache die ich inhaltlich und moralisch in Frage stelle fühle ich mich nicht wohl und empfinde diese als Ballast. </p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt, dass ich mich einfach freue wenn ich meine <strong>Leidenschaft als Techniker</strong> ausleben kann. Ich fasse gerne Technik an, spiele damit und probiere neue Frameworks aus. Dies mache ich weil ich mein <strong>Hobby zum Beruf</strong> gemacht habe. Ich liebe es die <strong>grenzen des technisch machbaren zu verschieben</strong>. Als PO bin ich an dieser Stelle zu weit weg und kümmere mich stattdessen um Zahlen (was ich kann mich aber kolossal langweilt).</p>



<h2 class="wp-block-heading">berufliche Neuorientierung &#8211; weg mit den Schulterklappen</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Bereits im November habe ich für mich die Entscheidung getroffen, dass sich etwas bei mir verändern muss. Für mich war klar dass ich einen Schritt zurück treten und die Rolle des POs abgeben möchte. Gemeinsam haben wir einen neuen Product Owner für das Team SEMMI gesucht. Nach einer Übergabe hat dieser die Rolle und die damit verbundenen Aufgaben inzwischen übernommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst führe derzeit im Kern die Rolle des Technologieverantwortlichen HMI / TecCo Lead HMI in der DB aus. In dieser Rolle begleite ich aktuell die strategische Erarbeitung der Voice-Strategie für den DB Konzern. Dazu versuchen wir eine Entscheidung über die Zukunft der Conversational AI Plattformen im Hause des DB Konzern herbeizuführen. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large is-style-rounded has-lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/03/business-idea-3683781_1920-1024x683.jpg" alt="project planning" class="wp-image-1631" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/03/business-idea-3683781_1920-1024x683.jpg 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/03/business-idea-3683781_1920-300x200.jpg 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/03/business-idea-3683781_1920-768x512.jpg 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/03/business-idea-3683781_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2022/03/business-idea-3683781_1920.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich noch nicht zu 100% sagen ob diese Rolle und die aktuelle Tätigkeit das Richtige für mich ist. Zum einen bin ich nun in der Lage die strategische Ausrichtung des Konzerns mit in die richtige Richtung zu lenken. Auf der anderen Seite bin ich auch noch technisch unterwegs und kann einzelne Lösungen benchmarken und Lösungsansätze validieren. Ich bin gespannt wie weit wir hier kommen und ob wir hierüber eine Möglichkeit haben den <a href="https://www.schiffler.eu/selbstorganisierte-teams-kannibalismus-im-unternehmen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kannibalismus im Bereich der Conversational AI</a> aufzulösen &#8230;</p>
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		<title>Künstliche Intelligenz im Alltag &#8211; SEMMI</title>
		<link>https://www.schiffler.eu/kuenstliche-intelligenz-im-alltag-semmi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schiffler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 May 2021 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Office]]></category>
		<category><![CDATA[artificial intelligence]]></category>
		<category><![CDATA[Conversational AI]]></category>
		<category><![CDATA[DB Systel]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[HMI]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Product Owner]]></category>
		<category><![CDATA[robotics]]></category>
		<category><![CDATA[SEMMI]]></category>
		<category><![CDATA[Voice-First]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In meiner Rolle des Product Owner des Projektes SEMMI betreue ich eines der wohl interessantesten Projekte im Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion &#8230; <a href="https://www.schiffler.eu/kuenstliche-intelligenz-im-alltag-semmi/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Künstliche Intelligenz im Alltag &#8211; SEMMI</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schiffler.eu/kuenstliche-intelligenz-im-alltag-semmi/">Künstliche Intelligenz im Alltag &#8211; SEMMI</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schiffler.eu">Das ist die Welt von Thomas</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">In meiner Rolle des <a href="https://www.schiffler.eu/product-owner-was-ist-eigentlich-mein-job/">Product Owner</a> des <a href="https://www.semmi.ai" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Projektes SEMMI</a> betreue ich eines der wohl interessantesten Projekte im Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion (HMI &#8211; Human Machine Interaction) welche derzeit bei der DB laufen. Unsere Lösung welche auf der eigens entwickelten Conversational AI basiert ist nicht nur intern sondern auch auf dem externen Markt immer ein Hingucker. So wurde auch die Hessische Staatskanzlei auf uns aufmerksam und nahm uns in die <a href="https://digitales.hessen.de/europawoche2021" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Europawoche 2021</a> zum Thema &#8218;Künstliche Intelligenz im Alltag&#8216; mit auf. </p>


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<figure class="aligncenter size-large advgb-dyn-00d84c92"><a href="https://digitales.hessen.de/europawoche2021" target="_blank" rel="Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/05/SemmiCollageStaatskanzleiHessen-1024x512.png" alt="Künstliche Intelligenz im Alltag - SEMMI" class="wp-image-1404" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/05/SemmiCollageStaatskanzleiHessen-1024x512.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/05/SemmiCollageStaatskanzleiHessen-300x150.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/05/SemmiCollageStaatskanzleiHessen-768x384.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/05/SemmiCollageStaatskanzleiHessen-1536x768.png 1536w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2021/05/SemmiCollageStaatskanzleiHessen.png 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Copyright Hessische Staatskanzlei, Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung</figcaption></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Künstliche Intelligenz im Alltag &#8211; unsere Vision</h2>



<p class="wp-block-paragraph">SEMMI selbst ist im <a href="https://skydeck.deutschebahn.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Skydeck</a> der <a href="https://www.schiffler.eu/thema/db-systel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DB Systel</a> entstanden. Hier kam ein ehemaliger Kollege auf eine grandiose Idee. Wir wäre es wenn wir ein System zur Verfügung hätte welches Kunden in Ihrer Muttersprache beraten könnten. Neben dem Führen einer Konversation in unterschiedlichen Sprachen stand die emotionale Komponente mit im Focus. Es sollte nicht nur ein Chatbot entstehen, nein vielmehr ist der Anspruch eine natürlicher Kommunikation unter Einbeziehung der Emotionen abzubilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute sind wir so weit dass SEMMI in der Lage ist menschenähnliche Konversationen zu führen. Neben der Beantwortung einfacher Fragen wie die Suche nach dem Weg zu einem Ziel innerhalb eines Gebäudes können komplexere Dinge wie Reiseauskünfte gegeben werden. SEMMI behält sich während der Unterhaltung den Context und stellt, sofern notwendig, Rückfragen.  Unsere KI stellt natürlich nur Rückfragen zu Themen, die auf Basis das bisherigen Gesprächsverlaufes nicht bereits bekannt sind.  </p>



<h2 class="wp-block-heading">auf dem Weg zum Alltagshelden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch ist es ein bisschen hin bis SEMMI uns im Alltag begegnen wird. Wir arbeiten allerdings unermüdlich daran dieses Zeil zu verwirklichen. Der Beitrag in der Europawoche 2021 zeigt ein Beispiel wo und wie wir SEMMI unter Umständen bald erleben dürfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schiffler.eu/kuenstliche-intelligenz-im-alltag-semmi/">Künstliche Intelligenz im Alltag &#8211; SEMMI</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schiffler.eu">Das ist die Welt von Thomas</a>.</p>
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		<title>Mit Excel Arbeitszeit protokollieren &#8211; eine Vorlage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schiffler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2020 07:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Office]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Download]]></category>
		<category><![CDATA[Excel]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Quasi mein gesamtes Berufsleben war ich verpflichtet, meine geleisteten Arbeitsstunden selbst zu protokollieren. Egal ob in der Firma oder im &#8230; <a href="https://www.schiffler.eu/excel-arbeitszeit-protokollieren-vorlage-download/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Mit Excel Arbeitszeit protokollieren &#8211; eine Vorlage</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Quasi mein gesamtes Berufsleben war ich verpflichtet, meine geleisteten Arbeitsstunden selbst zu protokollieren. Egal ob in der Firma oder im Homeoffice, selten steht eine Stechuhr zur Verfügung. Ich selbst nutze hierbei eine einfache Vorlage, mit welcher ich über Excel Arbeitszeit protokollieren kann. Das Zauberwort lautet hierbei <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.schiffler.eu/thema/ing-diba/" target="_blank">Vertrauensarbeitszeit</a> oder, wie bei meinem aktuellen Arbeitgeber, <a rel="noreferrer noopener" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitsouver%C3%A4nit%C3%A4t" target="_blank">Arbeitszeitsouveränität</a>. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum die Arbeitszeit protokollieren?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In der Anfangszeit hatte ich einen Vertrag in welchem etwas Stand wie das all meine Arbeitsstunden, auch die Überstunden, mit dem Gehalt abgegolten sind. Schön, dachte ich, somit ist es völlig irrelevant wie viele Stunden ich so arbeite und muss mir nicht den Aufwand machen diese zu protokollieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz so ist es dann leider doch nicht. Zum einen ist da die Arbeitsrechtliche Seite der Medaille:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Unter dem Begriff der &#8222;Vertrauensarbeitszeit&#8220; versteht man ein Arbeitszeitmodell, bei dem der einzelne Mitarbeiter selbst für die Einhaltung und aufgabengerechte Verteilung seiner Arbeitszeit verantwortlich ist; lediglich das Volumen der in einem bestimmten Zeitraum zu erbringenden Arbeitszeit wird vom Arbeitgeber festgelegt. Auf eine elektronische Zeiterfassung wird verzichtet und die Mitarbeiter können gewissermaßen &#8222;vorarbeiten&#8220;, um die vorgearbeitete Zeit – also ihre&nbsp;<a href="https://www.monster.de/mitarbeiter-finden/recruiting-tipps/personalmanagement/arbeitsrecht/ueberstunden-fuer-umsonst-qa066661/">Überstunden</a>&nbsp;&#8211;&nbsp;zu einem späteren Zeitpunkt &#8222;abzufeiern&#8220;.</p><cite>Quelle: <a href="https://www.monster.de/mitarbeiter-finden/recruiting-tipps/personalmanagement/arbeitsrecht/vertrauensarbeitszeit-rechte-und-pflichten-065967/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.monster.de/mitarbeiter-finden/recruiting-tipps/personalmanagement/arbeitsrecht/vertrauensarbeitszeit-rechte-und-pflichten-065967/</a></cite></blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der anderen Seite haben wir, leider, in den meisten Firmen auch heute noch ein Misstrauensproblem (glücklicherweise stelle ich dies <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.schiffler.eu/thema/db-systel/" target="_blank">bei meinem aktuellen Arbeitgeber</a> gerade nicht fest). Unabhängig davon welches Arbeitszeitmodell hier vorliegt hat der Arbeitgeber eher die Angst, dass die Mitarbeiter weniger arbeiten und das Bedürfnis dieses kontrollieren zu müssen. Fällt man, was die Arbeitszeit angeht, ein wenig aus dem &#8222;Rahmen&#8220; kann es zu komischen Blicken oder auch Fragen führen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Allein schon aus diesem Grund kann es nicht schaden, die geleisteten Arbeitsstunden in einer kleinen Tabelle &#8222;nebenbei&#8220; mit zu erfassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum mit Excel Arbeitszeit protokollieren?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In jedem Unternehmen in welchem ich bisher tätig war, war das MS Office gesetzt. Excel ist eines der Tools welches was die Verwaltung von Tabellen angeht wohl zweifelslos am bekanntesten ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommt, dass Excel wirklich einfach ist. Ich glaube jeder ist in der Lage eine kleine Tabelle anzulegen, ein paar Zahlen zu protokollieren und daraus eine Summe zu bilden. Nun ist die Arbeitszeiterfassung nun keine Raketentechnik, somit ist es recht naheliegend Excel auch hierfür zu nutzen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum der Download, wenn es so einfach ist?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich kann sich jeder selbst hinsetzen und sich eine eigene Vorlage für die Arbeitszeiterfassung bauen. Doch auch dies kostet wieder unnötig Zeit. Weiterhin habe ich selbst für mich gerne ein zentrales Archiv, an welchem ich solche Vorlagen immer griffbereit habe. Meine eigene Internetseite bietet hierfür einen geeigneten Platz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Excel-Vorlage ist mit Sicherheit nicht das beste was man finden kann, hilft mir allerdings seit vielen Jahren sehr zuverlässig. Ich möchte ohne großen Schnick-Schnack einfach täglich meine Arbeitszeiten erfassen, eine Übersicht über die bisher geleisteten Stunden und Überstunden haben und im Falle des Falles Antworten auf Fragen haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es freut mich, wenn ich mit meiner Vorlage dem ein oder anderen helfen kann. Falls nicht, auch gut, dann bleibt diese Seite eben mein persönliches Archiv <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<h2 class="wp-block-heading">Was kann die Vorlage?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Excel Vorlage mit Formeln und Funktionen gespickt ist, habe ich hier eine kleine Übersicht der einzelnen Funktionen gebastelt:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_anleitung.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="449" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_anleitung-1024x449.png" alt="Arbeitszeitprotokoll by Thomas Schiffler - Anleitung" class="wp-image-1148" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_anleitung-1024x449.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_anleitung-300x132.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_anleitung-768x337.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_anleitung-1536x674.png 1536w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_anleitung.png 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Funktionsübersicht der Excel Arbeitszeiterfassung Vorlage</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Schritt geben wir einen Tag im aktuellen Monat an für welchen wir die Arbeitszeiten erfassen möchten. Anhand dieses Datums wird die Tabelle automatisch aufgebaut, die Wochentage gefüllt und die Arbeitstage berechnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die Erfassung des Arbeitszeitbeginns, des Ende der Arbeitszeit und die durchgeführte Pause wird die Soll- und Ist- Arbeitszeit berechnet. Über die Projektspalten kann die Arbeitszeit auf einzelne Projekte verteilt werden (sofern man auf mehreren Projekten tätig ist). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb der Tätigkeitsspalte kann per Freitext erfasst werden, was man denn getan hat. Hier können Begriffe wie &#8222;Urlaub&#8220;, &#8222;Feiertag&#8220;, &#8222;Krank&#8220; oder &#8222;Gleittag&#8220; eingetragen so werden. Hierdurch werden die Tage entsprechend in der Kalkulation berücksichtigt. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_buchungen.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="150" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_buchungen-1024x150.png" alt="Arbeitszeitprotokoll by Thomas Schiffler - Beispielbuchung" class="wp-image-1142" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_buchungen-1024x150.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_buchungen-300x44.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_buchungen-768x112.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_buchungen-1536x225.png 1536w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/arbeitszeitprotokoll_buchungen.png 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption>Beispielbuchung von 2 Arbeitstagen</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Übersicht der geleisteten Arbeitsstunden berechnet die Excel direkt die bisher angefallenen Überstunden und zieht genommene Gleittage automatisch ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich selbst lege je Monat eine einzelne Excel-Datei an. Nachdem ich den aktuellen Monat erfasst habe übertrage ich, zur sauberen Berechnung und Dokumentation, die Überstunden aus dem Vormonat in die Zelle B41 um die Lückenlose Dokumentation, ohne einzelne Files verknüpfen zu müssen, zu gewährleisten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Excel Vorlage Herunterladen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Excel-Vorlage zur Arbeitszeitprotokollierung steht jedem kostenlos zum Download bereit. Die Nutzung ist auf eigene Gefahr, ich übernehme keine Garantie oder Gewährleistung für die Vorlage.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-thumbnail"><a href="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/10/Vorlage_Arbeitszeitprotokoll.xlsx" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/11/download-1915749_1280-150x150.png" alt="Download Icon" class="wp-image-1152" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/11/download-1915749_1280-150x150.png 150w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/11/download-1915749_1280-300x300.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/11/download-1915749_1280-1024x1024.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/11/download-1915749_1280-768x768.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/11/download-1915749_1280.png 1280w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Solltet Ihr bei der Benutzung Fragen haben oder auf Punkte stoßen, welche Ihr gerne ändern würdet (oder sogar geändert habt) dann wäre ich froh, wenn Ihr mich darüber auf dem Laufenden halten könntet. Vielleicht ist die ein oder andere Idee auch für mich von Nutzen und wir können die Vorlage somit nach und nach weiter optimieren <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Product Owner &#8211; Was ist eigentlich mein Job?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schiffler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2020 09:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Office]]></category>
		<category><![CDATA[Agile]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Case]]></category>
		<category><![CDATA[DB Systel]]></category>
		<category><![CDATA[ING DiBa]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Product Owner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder bekommt man die Frage gestellt was man eigentlich beruflich macht. Wenn ich auf diese Frage antworte dass ich &#8230; <a href="https://www.schiffler.eu/product-owner-was-ist-eigentlich-mein-job/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Product Owner &#8211; Was ist eigentlich mein Job?</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schiffler.eu/product-owner-was-ist-eigentlich-mein-job/">Product Owner &#8211; Was ist eigentlich mein Job?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schiffler.eu">Das ist die Welt von Thomas</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Immer wieder bekommt man die Frage gestellt was man eigentlich beruflich macht. Wenn ich auf diese Frage antworte dass ich Product Owner bei der <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.dbsystel.de/dbsystel/digitalisierung/semmi-4096176" target="_blank">DB Systel GmbH</a> für das Produkt <a href="https://digitalspirit.dbsystel.de/vom-roboter-zum-avatar-und-callcenter-agent/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">SEMMI</a> bin schaue ich meist nur in ungläubige Augen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Was macht ein Product Owner (PO)?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Definitionen zum PO gibt es viele, wer selbst im Agilen Umfeld unterwegs ist wird die meisten kennen. Ich persönlich finde das Video von <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.maikscheele.de/" target="_blank">Maik Scheele</a>, welchen ich in meiner damaligen Tätigkeit bei der ING DiBa kennen lernen durfte, sehr passend um diese Frage zu beantworten. Schaut einfach mal selbst rein:</p>



<figure class="wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<div class="epyt-video-wrapper"><iframe loading="lazy"  style="display: block; margin: 0px auto;"  id="_ytid_73848"  width="600" height="400"  data-origwidth="600" data-origheight="400" src="https://www.youtube.com/embed/cvamHh_r7Kc?enablejsapi=1&#038;autoplay=0&#038;cc_load_policy=0&#038;cc_lang_pref=&#038;iv_load_policy=1&#038;loop=0&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;playsinline=0&#038;autohide=2&#038;theme=dark&#038;color=red&#038;controls=1&#038;disablekb=0&#038;" class="__youtube_prefs__  epyt-is-override  no-lazyload" title="YouTube player"  allow="fullscreen; accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen data-no-lazy="1" data-skipgform_ajax_framebjll=""></iframe></div>
</div><figcaption>Product Owner im Agilen Team</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die wichtigsten Kernpunkte sind hier im Video schön, sowohl per Sprache als auch mit Illustrationen beschrieben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wem das Video zu lange dauert, hier die Kernaufgaben:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Der&nbsp;PO&nbsp;ist Eigentümer des sog. Product Backlogs, d.h. der Liste mit den Anforderungen an das zu entwickelnde Produkt. In dieser Eigenschaft hat er folgende Verantwortlichkeiten:</p><p>&#8211; Relevanz der Anforderungen im Product Backlog für den Wert der zu erstellenden Software<br>&#8211; Eindeutige und verständliche Beschreibung der Anforderungen im Product Backlog<br>&#8211; Priorisierung der Anforderungen<br>&#8211; Maximierung der Wertschöpfung der Arbeit des Entwicklungsteams<br>&#8211; Gewährleisten, dass das Product Backlog dem Entwicklungsteam als geeignete Arbeitsgrundlage zur Verfügung steht.</p><cite><a href="https://www.projektmagazin.de/glossarterm/product-owner">https://www.projektmagazin.de/glossarterm/product-owner</a></cite></blockquote>



<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/wasMachtEinProductOwner.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="174" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/wasMachtEinProductOwner-300x174.jpg" alt="Was macht ein Product Owner" class="wp-image-789" title="Was macht ein Product Owner" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/wasMachtEinProductOwner-300x174.jpg 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/wasMachtEinProductOwner-768x446.jpg 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/wasMachtEinProductOwner.jpg 818w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption>Was macht ein Product Owner (Quelle: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cvamHh_r7Kc" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Maik Scheele</a>)</figcaption></figure></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche Verantwortung für Produkt und Team</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die hier aufgeführte und von Maik herangezogenen Definition sprechen wir von der Definition nach Scrum. Nach meiner Erfahrung arbeitet kaum ein Unternehmen nach der reinen Definition sondern passt den Agilen Werkzeugkoffer an die eigenen Bedürfnisse an. So auch bei meinem Arbeitgeber, der <a href="https://www.schiffler.eu/thema/db-systel/">DB Systel</a>. Hier kommen zu den eigentlichen Aufgaben noch einige Führungsaufgaben so dass die Aufgabe doch um einiges Umfangreicher wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So trage ich auch für die wirtschaftliche Verantwortung für das Produkt und das Team. Ich muss mich also nicht &#8222;nur&#8220; mit der Frage beschäftigen &#8222;Was&#8220; wir im Team umsetzen sondern immer die Wirtschaftlichkeit im Blick behalten. Neben dem üblichen Managen des Backlogs muss ich den Business Case und den Salesfunnel jederzeit im Blick behalten. Tools wie Excel und Salesforce gehören inzwischen zu meinen täglichen Arbeitsinstrumenten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie fühlt es sich für mich an?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Rein von der Ausbildung her fühle ich mich auf dem IT-Bereich und in der IT-Architektur erstmal sehr wohl. Der Slogan &#8222;ITler aus Leidenschaft&#8220; passt einfach zu mir. Der jetzige Switch weg von der Entwicklung und eher hin zum Business ist nicht einfach aber er lohnt sich. Natürlich fühle ich mich an einigen Stellen hier und da stark gefordert, dennoch lerne ich täglich viel neues. </p>



<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/irfan-simsar-wxWulfjN-G0-unsplash-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/irfan-simsar-wxWulfjN-G0-unsplash-225x300.jpg" alt="Agile Working" class="wp-image-777" title="Agile Working" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/irfan-simsar-wxWulfjN-G0-unsplash-225x300.jpg 225w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/irfan-simsar-wxWulfjN-G0-unsplash-768x1024.jpg 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/irfan-simsar-wxWulfjN-G0-unsplash-1152x1536.jpg 1152w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/irfan-simsar-wxWulfjN-G0-unsplash-1536x2048.jpg 1536w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/irfan-simsar-wxWulfjN-G0-unsplash-scaled.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><figcaption>ein typisches Taskboard</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Früher hatte ich immer den Eindruck ich könnte nichts ändern und wäre am ende der Nahrungskette nur das ausführende Organ. Vorschläge und Anregungen wurden nicht ernst genommen und man lief oft, obwohl man dies quasi vorhersagen konnte, gegen die Wand. Die neue Rolle des Product Owner erweitert um die Führungsaufgaben ist in der Tat sehr Anspruchsvoll aber fordert mich. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Geduld ist eine Tugend vom Product Owner</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine weitere besondere Herausforderung bei der Ausübung des POs ist es, dass ich jetzt eben nur noch über das &#8222;Was&#8220; spreche und nicht mehr über das &#8222;Wie&#8220;. In einer Anforderung (Userstory) nur noch die Anforderung selbst (mit funktionalen und nicht funktionalen Anforderungen / Akzeptanzkriterien) zu formulieren ohne auf die Umsetzung selbst Einfluß zu nehmen fällt mir natürlich nicht leicht. </p>



<div class="wp-block-image is-style-rounded"><figure class="aligncenter size-medium"><a href="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/snail-3130177_1920.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/snail-3130177_1920-300x200.jpg" alt="Geduld aushalten" class="wp-image-804" title="Geduld aushalten" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/snail-3130177_1920-300x200.jpg 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/snail-3130177_1920-1024x683.jpg 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/snail-3130177_1920-768x512.jpg 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/snail-3130177_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/snail-3130177_1920-360x240.jpg 360w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/snail-3130177_1920-600x400.jpg 600w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/snail-3130177_1920.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Glücklicherweise bin ich inzwischen in der Situation dass ich durchaus etwas wie Geduldig sein kann. Ich halte es aus wenn es mir mal nicht schnell genug geht und ein Feature anstatt dem geplanten einem Sprint eher 3 Sprints dauert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder der selbst aus der Softwareentwicklung kommt und die Rolle des Product Owners übernimmt kennt die Situation. Es ist keine einfache aber diese ist lösbar <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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		<title>Selbstorganisierte Teams &#8211; Kannibalismus im Unternehmen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schiffler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jun 2020 05:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Office]]></category>
		<category><![CDATA[Agile]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Case]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Product Owner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin ein absoluter Freund von eigenverantwortlicher Arbeit und empfinde den Ansatz selbstorganisierte Teams einzusetzen sehr sinnvoll. In meiner Rolle &#8230; <a href="https://www.schiffler.eu/selbstorganisierte-teams-kannibalismus-im-unternehmen/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Selbstorganisierte Teams &#8211; Kannibalismus im Unternehmen?</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich bin ein absoluter Freund von eigenverantwortlicher Arbeit und empfinde den Ansatz selbstorganisierte Teams einzusetzen sehr sinnvoll. In meiner <a href="https://www.schiffler.eu/thema/product-owner">Rolle des Product Owner</a> nehme ich hier die Funktionen der fachlichen Führung und der Steuerung der Weiterentwicklung war. In diversen Gesprächen mit Kollegen aus unterschiedlichen Unternehmen zeigt sich jedoch, dass die Selbstorganisation teilweise an Grenzen stößt und neue Gräben aufmacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum selbstorganisierte Teams?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen wir doch als erstes Mal in das &#8222;<a href="https://agilemanifesto.org/iso/de/manifesto.html">Agile Manifest</a>&#8220; welches die Leitlinien der Agilen Arbeitsweise setzt und beschreibt. Hier finden wir folgende Aussage:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow"><p>Die besten Architekturen, Anforderungen und Entwürfe entstehen<br>durch selbstorganisierte Teams.</p><cite>Quelle: <a href="https://agilemanifesto.org/iso/de/principles.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Agiles Manifest</a></cite></blockquote>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/you-x-ventures-Oalh2MojUuk-unsplash-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/you-x-ventures-Oalh2MojUuk-unsplash-1024x683.jpg" alt="Agile Teamwork" class="wp-image-855" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/you-x-ventures-Oalh2MojUuk-unsplash-1024x683.jpg 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/you-x-ventures-Oalh2MojUuk-unsplash-300x200.jpg 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/you-x-ventures-Oalh2MojUuk-unsplash-768x512.jpg 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/you-x-ventures-Oalh2MojUuk-unsplash-1536x1024.jpg 1536w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/you-x-ventures-Oalh2MojUuk-unsplash-2048x1365.jpg 2048w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/you-x-ventures-Oalh2MojUuk-unsplash-360x240.jpg 360w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/you-x-ventures-Oalh2MojUuk-unsplash-600x400.jpg 600w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/you-x-ventures-Oalh2MojUuk-unsplash-scaled.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ein selbstorganisiertes Team ist ein Team, welches sich durch die Zusammensetzung der Personen in die Lage versetzt, wesentliche Rahmenbedingungen selbst zu bestimmen und zu leben. Das Team organisiert seine Arbeitsabläufe selbst und bekommt die Verantwortung für die prozessuale Steuerung übertragen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team trägt die Verantwortung für das im Team verortete Produkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein selbstorganisiertes Team ist im Grunde also eine Einheit welche sich, wie es der Name schon sagt, selbst organisiert. Hierunter fallen unter anderem Dinge wie die Priorisierung der Aufgaben, die Definition der Arbeitsweise aber Punkte wie die Zusammenarbeit mit anderen Teams.</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Zusammenarbeit zwischen Teams gewährleistet?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Synergien innerhalb des Konzernes müssen genutzt werden &#8211; so zumindest mein Leitbild. Der gemeinschaftliche Erfolg überwiegt immer den eigenen. Die Zusammenarbeit zwischen Teams ist essenziell für den Erfolg eines Unternehmens. Nur wenn wir als Teams wirklich offen miteinander arbeiten, zueinander offen und ehrlich sind und versuchen entstandene Lösungen und vorhandenes Wissen gegenseitig zu nutzen entsteht das beste Produkt. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Was ist aber, wenn jedes Team nur seine eigenen Ziele verfolgt? Wenn gar aus der falschen Interpretation eines &#8222;selbstorganisierten Teams&#8220; eine echte Konkurrenzsituation entsteht anstatt, dass die Zusammenarbeit gefördert wird?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist es nicht sogar logisch, dass selbstorganisierte Teams, je nach Definition dieser Selbstorganisation, eher Konkurrenten als Partner sind?</p>



<p class="wp-block-paragraph">In vielen Gesprächen mit Personen aus unterschiedlichen Unternehmen stellte ich fest, dass die fehlende Zusammenarbeit allgegenwärtig ist. Meist arbeiten die Agilen Teams (egal ob Scrum oder Kanban) nebeneinander her, alle mit ihrem eigenen Ziel. Selten sind die Ziele zwischen einzelnen Teams abgestimmt, im schlimmsten Fall widersprechen sich selbige.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/goats-692660_1280.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/goats-692660_1280-1024x576.jpg" alt="Ziegen Wettkampf / Streit" class="wp-image-867" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/goats-692660_1280-1024x576.jpg 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/goats-692660_1280-300x169.jpg 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/goats-692660_1280-768x432.jpg 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/goats-692660_1280.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Vorsicht vor Kannibalismus im Unternehmen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist keine Seltenheit, dass in unterschiedlichen Teams die gleichen fachlichen Lösungen entstehen. Nach der Produktivsetzung werden diese dann als Konkurrenzprodukte im Unternehmen angesehen werden. Der &#8222;Kampf&#8220; welche Lösung sich durchsetzt wird mit ausgefahrenen Ellenbogen auf unterer Ebene ausgetragen &#8211; das Miteinander ist zerstört. </p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/cannibals-3124434_1920.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/cannibals-3124434_1920-1024x683.jpg" alt="lustige Kannibalen" class="wp-image-850" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/cannibals-3124434_1920-1024x683.jpg 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/cannibals-3124434_1920-300x200.jpg 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/cannibals-3124434_1920-768x512.jpg 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/cannibals-3124434_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/cannibals-3124434_1920-360x240.jpg 360w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/cannibals-3124434_1920-600x400.jpg 600w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/cannibals-3124434_1920.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
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<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Ich nenne das den &#8222;Kannibalismus im Unternehmen&#8220;. Der Focus des Handelns liegt nicht mehr darin das Beste für das Unternehmen zu tun. Das Handeln wird durch die eigenen Ziele jedes einzelnen Teams bestimmt &#8211; das große Ganze gerät aus dem Focus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir, zumindest sollten es, sind in der Lage von vergangenen Fehlern zu Lernen. Hierbei müssen wir nicht alle Fehler selbst machen, auch eine Beobachtung oder eine Erzählung genügt. Ich erinnere mich z.B. an eine Geschichte von meinem Vater bei welcher er mir erzählte wie er gelernt hat, dass man im Topf kochendes Wasser nicht anfassen sollte. Das reine zuhören genügte um daraus zu lernen und zu wissen, dass dies auf der &#8222;not ToDo-Liste&#8220; steht. </p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Teams, welche nicht miteinander, sondern nebeneinander oder sogar gegeneinander arbeiten können nicht voneinander lernen. Erfahrungen werden nicht geteilt und Fehler wiederholen sich. Wir müssen voneinander lernen um besser zu werden. Nur die wirkliche und ehrliche Zusammenarbeit sorgt dafür, dass wir nicht ständig die gleichen Fehler machen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Selbstorganisierte Teams &#8211; wo ist die Grenze?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich befürworte ich die Arbeit in einem selbstorganisierten Team. Die Vorteile der freien Arbeitsweise überwiegen klar den möglichen Nachteilen. Fraglich ist für mich nur, wie viel Selbstorganisation den Teams überlassen werden sollte. </p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Aus meiner Sicht ist spätestens beim Business-Case, also der wirtschaftlichen Verantwortung, Schluss. Agile Teams, welche aus 5 bis 10 Personen bestehen sind, aus meiner Sicht, als Einheit zu klein als dass diese die wirtschaftliche Steuerung selbstständig übernehmen sollten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Obliegt diese Steuerung den Teams selbst so ist die Zusammenarbeit mit anderen Teams nicht mehr im Focus. Der Kannibalismus beginnt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus meiner Sicht muss genau an dieser Stelle ein organisatorischer Überbau geschaffen werden, welcher diese Situation verhindert. Die Zusammenarbeit der Teams und die Nutzung der vorliegenden Synergien muss ein Kriterium für die Erreichung der wirtschaftlichen Ziele sein. Zusammenarbeit muss die Pflicht und keine Option sein. </p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/calculator-1680905_1920.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/calculator-1680905_1920-1024x683.jpg" alt="Taschenrechner" class="wp-image-878" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/calculator-1680905_1920-1024x683.jpg 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/calculator-1680905_1920-300x200.jpg 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/calculator-1680905_1920-768x512.jpg 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/calculator-1680905_1920-1536x1024.jpg 1536w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/calculator-1680905_1920-360x240.jpg 360w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/calculator-1680905_1920-600x400.jpg 600w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2020/06/calculator-1680905_1920.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Teams, welche die gleichen Themen bearbeiten aber auf unterschiedliche Ziele einwirken (sei es nun ein strategisches oder wirtschaftliches Ziel) sollte es nur in absoluten Ausnahmefällen gegeben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schiffler.eu/selbstorganisierte-teams-kannibalismus-im-unternehmen/">Selbstorganisierte Teams &#8211; Kannibalismus im Unternehmen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schiffler.eu">Das ist die Welt von Thomas</a>.</p>
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