Da sind wir nun also, im Jahr 2021. Zeit nochmal zurück zu blicken, wie war das Jahr 2020 eigentlich. Was waren meine Highlights und was waren die Lowlights? Hier also mein Jahresrückblick für das Jahr 2020:

Schrecken des Jahres 2020 – Corona

Erinnert Ihr euch noch, früher durften wir einfach rausgehen. Gemütlich im Restaurant zusammensitzen und einen schönen Abend verbringen. Gemeinsam mit Freunden über den Weihnachtsmarkt schlendern und einen Glühwein trinken. Völlig zwanglos und ohne Angst davor zu haben sich mit irgendetwas anzustecken.

Definitiv war 2020 in diesem Punkt anders. Corona – oder auch Cofid-19 nimmt da gesamte Land, oder besser die gesamte Welt in seinen Bann. Wir wurden mit völlig neuen Situationen konfrontiert, egal ob dies nun Hamsterkäufe und leere Regale im Supermarkt oder Ausgangssperren waren. Teilweise erinnert man sich an Erzählungen von Oma und Opa zurück … eigenartig, dass wir das erleben müssen.

Ungewohnt ist es plötzlich mit einer Maske durch die Stadt zu laufen. Früher dachte ich nicht, dass es einmal “normal ist” vermummt in eine Tankstelle zu gehen. Neu ist dies wohl auch für die Kassierer, immerhin bezahlen die Vermummten nun und man muss keine Angst vor einem Überfall haben, komisch ist es dennoch.

Auch wenn ich für mich sagen muss, dass ich selbst wenig Angst vor einer Infektion habe so hat ein Umdenken in Richtung der Familie begonnen. Mein Vater leidet an COPD und gehört somit direkt zur Risikogruppe. So halten auch wir uns aktiv an die Abstandsregeln, versuchen uns weniger mit Freunden zu treffen und halten die Besuche bei der Familie auf einem absoluten Minimum.

Hoffen wir, dass die Impfstoffe wirklich wirken, die Nebenwirkungen überschaubar sind und wir irgendwann in 2021 wieder ein wenig zur Normalität zurückkehren können.

das Unerwarteste 2020 – FSV Mainz 05

Jaja, ich weiß. Mainz 05 ist nur ein Karnevalsverein. Dennoch ich bin ein Fan von meinen 05ern, auch wenn es ab und an echt schwerfällt. Als 05er ist man, ohne Zweifel, Kummer gewohnt. Ich erinnere mich noch an die Zeiten im Q-Block am Bruchweg. Die ganze Woche fieberte ich dem Spieltag entgegen nur um die mega Stimmung im Stadion wieder erleben zu können und mein Team beim Kämpfen um Punkte zu unterstützen.

Nun gut, die Stadionbesuche sind dieses Jahr, ebenfalls aufgrund dieser komischen Pandemie, ausgefallen. Unabhängig davon beobachte ich allerdings das leider mein Interesse am gesamten Verein abnimmt. Besonders erschreckend war eine Situation im Dezember als ich eher durch Zufall davon erfahren habe das in wenigen Minuten ein Ligaspiel unter der Woche anstand. Früher wäre sowas nicht passiert.

Doch warum ist das so? Liegt das an Corona? Eher nicht – so meine Vermutung. Ich glaube, dass es mir derzeit einfach schwer fällt mich mit meinem Verein, den Spielern und der Spielweise zu identifizieren. Man spürt aktuell einfach keinen Willen mehr den letzten Meter zu gehen. Um jeden Ball zu fighten, den Rasen im Stadion umzupflügen. Viel zu oft ergibt sich das Team und stellt den Kampf um die Punkte ein. Zumindest kommt dies bei mir so an.

Passend dazu ist es wohl auch, dass wir aktuell einen recht großen Verschleiß an Trainern haben, sondern die Unruhe den gesamten Verein betrifft. Gefühlt geht es die letzten Jahre nur bergab, es kommt keine Ruhe mehr rein. Pünktlich zu Weihnachten hat sich mein Herzensverein nun quasi “wieder neu erfunden” und den Laden mal ordentlich durchgerüttelt. Christian Heidel ist zurück und wird als Messias gefeiert. Auf seinen Schultern muss ein Riesen Druck liegen. Bo Svensson als neuer Trainer und Martin Schmidt als neuer Sportdirektor erwecken neue Hoffnungen.

Ohne Zweifel wird 2021 ein spannendes Jahr für den Verein. Ich hoffe, dass die Entscheidungen richtig waren und die Richtung nun wieder aufwärts geht. Also volle Konzentration auf den Klassenerhalt – ich bin skeptisch aber noch voller Hoffnung.

das Herausforderndste im Jahresrückblick 2020 – mein Job

Wer mich persönlich kennt der weiß, dass mein Herz für die IT schlägt. Ich liebe schöne Architekturen, anspruchsvolle Projekte und herausfordernde Situationen. Durch meine Anstellung bei der DB Systel und meine Tätigkeit als Product Owner im Projekt SEMMI kann ich dieser Leidenschaft nachgehen.

Das Jahr 2020 war hierbei das bisher anstrengendste und herausforderndste Jahr für mich. Schon ohne eine Pandemie ist es schwer genug eine Innovation zu treiben und daraus spannende Produkte zu entwickeln. Doch Corona machte uns das Jahr nicht gerade einfacher.

Besonders stolz bin ich darauf, dass unser Team es geschafft hat die Situation zu meistern und das Beste daraus zu machen. Neue Produkte und Lösungen sind entstanden und unser SEMMI wird erwachsen.

Auch in 2021 wird es für uns mit SEMMI weiter gehen. Ich bin gespannt welche Herausforderungen dieses Jahr für uns bereit hält und freue mich, diese mit unserem Team lösen zu können.

Mein Anker – meine Familie

2020 stellt uns alle vor viele Herausforderungen doch gemeinsam ist alles nur noch halb so schwer. Egal ob nun Arbeiten auf der Baustelle, die Eingewöhnung in der Kita oder eben fast ein gesamtes Jahr im Home-Office. Meine Frau und meine Tochter geben mir jeden Tag die Kraft und die Gewissheit, dass wir alle Herausforderungen meistern können.

Jahresrückblick 2020 – mein Resümee

Ohne Zweifel war das vergangene Jahr besonders Herausfordernd. Am Ende bleibt jedoch zu sagen, dass wir auch dieses Jahr recht erfolgreich gemeistert haben. Hürden wurden genommen und an Problemen konnten wir gemeinsam wachsen. Alles in Allem war es dennoch ein gutes Jahr – denn wir sind alle Gesund und Munter.

Also schließe ich den Jahresrückblick 2020 mit einem positiven Gefühl und freue mich auf das neue Jahr, auch wenn ich zugeben muss, dass es mit diesem Corona nun langsam reicht …

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr und einen guten Start. Ich hoffe, dass eure Wünsche und Erwartungen in Erfüllung gehen. Bleibt gesund.

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Zuletzt bearbeitet: 1. Januar 2021

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