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	<title>KI Archive - Das ist die Welt von Thomas</title>
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		<title>Angst vor KI überwinden — und der Moment, in dem mir klar wurde, wie weit wir in der Bubble sind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schiffler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2026 05:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Work & Office]]></category>
		<category><![CDATA[ChatGPT]]></category>
		<category><![CDATA[Claude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angst vor KI überwinden — das war nicht das Thema des Termins. Aber irgendwie wurde es das. Ein Kollege hat &#8230; <a href="https://www.schiffler.eu/angst-vor-ki-ueberwinden-ausserhalb-unserer-it-bubble/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Angst vor KI überwinden — und der Moment, in dem mir klar wurde, wie weit wir in der Bubble sind</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
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<p class="wp-block-paragraph">Angst vor KI überwinden — das war nicht das Thema des Termins. Aber irgendwie wurde es das.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kollege hat mich letzte Woche zu einem Termin mitgenommen. Eine Gruppe Menschen, die über eine Kooperation mit dem Arbeitsmarkt zu uns gekommen sind. Menschen, die viele Bewerbungen schreiben. Die wenige oder gar keine Antworten bekommen. Die sich schwertun — manche, weil Deutsch nicht ihre erste Sprache ist, manche, weil die Bewerbung einfach nicht rund ist, manche, weil sie schlicht nicht wissen, wie das heute alles funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann fiel das Thema KI.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Reaktion hat mich ehrlich gesagt überrascht. Nicht, weil ich keine Ahnung hatte, dass da Skepsis herrscht. Aber wie weit weg das alles von meiner eigenen Realität ist — das hat mich dann doch getroffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wir reden aneinander vorbei</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Welt ist KI Alltag. Ich nutze sie täglich: Anforderungserhebung, Code-Reviews, Texte, Planung. Meine Frau Sarah hat auch angefangen damit — ein bisschen zögerlich noch, aber sie nutzt es. Bei uns ist KI längst kein Thema mehr, das man groß erklären muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann sitzt du da, mit Menschen, die noch nie ChatGPT aufgemacht haben. Die KI kennen als Schlagzeile, als Bedrohung, als das Ding, das irgendwann kommt und alles verändert.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
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</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Das Ding ist aber: es ist schon da.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich wirklich nachdenklich gemacht hat — wir ITler denken über Dinge nach wie: Welches Modell ist besser? Wie prompted man richtig? Welche Aufgaben delegiere ich an KI, welche nicht? Das sind unsere Probleme. Und das ist natürlich meilenweit entfernt von jemandem, der sich fragt: „Werde ich beim nächsten Bewerbungsgespräch überhaupt noch von einem Menschen gelesen?&#8220;</p>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Der Akkuschrauber</h2>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe versucht, das runterzubrechen. Mein Standardvergleich für solche Momente: der Akkuschrauber.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Handwerker dreht heute tausend Schrauben von Hand. Jeder greift zum Akkuschrauber. Nicht weil er muss, sondern weil es einfach sinnvoll ist. Und trotzdem hat nicht der Akkuschrauber das Haus gebaut — der Handwerker hat es gebaut. Das Werkzeug hat ihm nur geholfen.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large has-lightbox"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_2-1024x683.png" alt="AI ist nur ein Werkzeug" class="wp-image-2974" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_2-1024x683.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_2-300x200.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_2-768x512.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_2.png 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">KI ist nichts anderes. Ein Werkzeug. Kein Teufelswerkzeug, kein Jobkiller, kein Alleskönner. Ein Werkzeug, das man einsetzen kann — oder auch nicht. Aber wer es nicht einsetzt, macht es sich unnötig schwer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gilt übrigens nicht nur für ITler.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Sache mit dem Bewerbungsscreening</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Punkt, der in der Runde aufkam, hat mich nicht losgelassen. Wenn KI schon heute Bewerbungen voraussortiert — und das tut sie in vielen Unternehmen bereits — dann sind Menschen, deren Bewerbung nicht passt, raus. Ohne dass ein Mensch draufgeschaut hat. Ohne zweite Chance.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist hart. Ich will das nicht schönreden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber die Konsequenz daraus ist nicht, KI abzulehnen. Die Konsequenz ist, das Spiel zu verstehen und mitzuspielen. Keine generische Bewerbung an hundert Unternehmen schicken. Sich mit der Stelle beschäftigen. Die eigene Bewerbung prüfen lassen — von KI, von Freunden, von wem auch immer. Und dann nochmal prüfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lass dir deine Bewerbung von ChatGPT durchlesen. Dann von Gemini. Schau, was beide sagen. Und dann entscheide selbst, was davon zu dir passt — denn wenn eine KI plötzlich hochgestochenes Kanzleideutsch aus dir macht, du aber eigentlich bodenständiger Handwerker bist, dann klingt das nicht nach dir. Und das hilft niemandem.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie fängt man an?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das war die praktischste Frage des Abends, und sie verdient eine praktische Antwort:</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="819" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_4-1024x819.png" alt="Nutz AI und DU verliest die Angst" class="wp-image-2972" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_4-1024x819.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_4-300x240.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_4-768x615.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/angst_vor_ai_4.png 1402w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 1:</strong> Öffne <a href="https://chat.openai.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">chat.openai.com</a> oder <a href="https://gemini.google.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">gemini.google.com</a>. Schreib rein, was dich beschäftigt. Stell eine Frage. Schau, was passiert. Kein Tutorial, kein Kurs — einfach machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 2:</strong> Nimm ein konkretes Problem, das dir gerade im Kopf rumgeht — deine Bewerbung, ein Anschreiben, eine schwierige E-Mail. Und unterhalte dich mit der KI darüber wie mit einem Freund. Nicht als Suchmaschine, sondern als Gesprächspartner.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schritt 3:</strong> Gib der KI eine Rolle. Sag ihr: <em>„Du bist HR-Mitarbeiter bei Firma X. Hier ist meine Bewerbung. Was würdest du daran bemängeln?&#8220;</em> Du wirst überrascht sein, wie anders die Antwort wird — und wie viel konkreter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Angst vor KI verliert man nicht durch Nachdenken. Man verliert sie durch Benutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Tipp noch — für alle, die gerade bei null anfangen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:17481b9550e4015c/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">KI-Podcast der ARD</a> hat vor Kurzem eine Folge rausgebracht zum Thema: Wie fange ich 2026 mit KI an? Ist es zu spät? Was mache ich zuerst? Wirklich empfehlenswert — kein Tech-Insider-Geraune, sondern ehrlich für Einsteiger gemacht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ich mitgenommen habe</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich sehe mich nicht als KI-Missionar. Das ist nicht mein Ding.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber dieser Termin hat mir gezeigt, dass wir in der IT sehr schnell vergessen, wie weit wir von der Realität anderer Menschen entfernt sind. Wir diskutieren über Kontextfenster und Modellvergleiche, während andere noch nicht mal wissen, dass man KI kostenlos nutzen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist keine Kritik an irgendjemandem — das ist einfach so. Aber ab und zu aus der eigenen Bubble rausgucken und sich fragen: Was beschäftigt eigentlich die Menschen, die nicht täglich mit diesem Thema arbeiten? Das tut gut. Mir jedenfalls.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das Schönste daran: Was heute noch nicht funktioniert, funktioniert in einem halben Jahr. Ich hab das selbst erlebt — <a href="https://spielmit.eu" target="_blank" rel="noreferrer noopener">spielmit.eu</a> hätte ich vor einem Jahr mit KI nicht so bauen können wie Anfang dieses Jahres. Die Entwicklung geht schneller als jeder Kurs hinterherkommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also: Gebt KI eine Chance. Probiert Dinge nochmal aus, die vor einem Jahr nicht geklappt haben. Und verliert die Angst — nicht durch Reden darüber, sondern durch Machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Softwareentwickler und KI – wer hat morgen noch einen Job?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Schiffler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2026 04:57:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT-Know How]]></category>
		<category><![CDATA[AI-Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Business Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Claude]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[LLM]]></category>
		<category><![CDATA[Softwarearchitektur]]></category>
		<category><![CDATA[Softwareentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft der IT]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letzte Woche saß ich mit ein paar Kollegen zusammen. Alles ITler, alles Leute die seit Jahren in der Branche sind. &#8230; <a href="https://www.schiffler.eu/softwareentwickler-und-ki-wer-hat-morgen-noch-einen-job/" class="more-link">More <span class="screen-reader-text">Softwareentwickler und KI – wer hat morgen noch einen Job?</span> <span class="meta-nav">&#8594;</span></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.schiffler.eu/softwareentwickler-und-ki-wer-hat-morgen-noch-einen-job/">Softwareentwickler und KI – wer hat morgen noch einen Job?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.schiffler.eu">Das ist die Welt von Thomas</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Letzte Woche saß ich mit ein paar Kollegen zusammen. Alles ITler, alles Leute die seit Jahren in der Branche sind. Und irgendwann kam die Frage auf, die gerade eigentlich jeder stellt, aber die die wenigsten laut aussprechen: <em>Was machen wir eigentlich, wenn die AI wirklich gut wird?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.schiffler.eu/thomas-schiffler-it-architekt-java-jee-spring-python/" type="page" id="45">Ich bin Softwarearchitekt</a>. Seit vielen Jahren. Und ich habe mich vor einiger Zeit auch mal in Richtung <a href="https://www.schiffler.eu/thema/business-analyse/" type="post_tag" id="332">Business Analyse</a> bewegt — bewusst, mit einem klaren Grund. Aus dieser Kombination heraus habe ich eine ziemlich konkrete Meinung zu der Frage. Hier ist sie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum ich überhaupt in Richtung Business Analyse gegangen bin</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Projekte scheitern nicht, weil Entwickler schlecht sind. Das ist meine feste Überzeugung. Sie scheitern, weil zwei Welten aneinander vorbeireden: der Fachbereich und die IT. Beide sprechen unterschiedliche Sprachen, beide meinen es gut, und am Ende entsteht Software, die niemanden wirklich glücklich macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, ich kann einem Fachbereich komplexe Dinge einfach erklären. Und ich kann durch die richtigen Fragen helfen, die richtige Lösung zu finden — oder zumindest die Basis dafür. Das wollte ich mit der Business Analyse nutzen. Raus aus dem reinen Entwicklerdenken, rein in die fachliche Welt, um genau an dieser Schnittstelle besser zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eine Fähigkeit, die — so viel sei vorweggenommen — in einer KI-Welt nicht weniger wichtig wird. Im Gegenteil.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was sich gerade wirklich verändert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">AI leistet heute schon Erstaunliches. Das ist keine Frage mehr. Wer das bezweifelt, hat vermutlich noch keinen echten Entwicklungsalltag mit einem LLM verbracht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber: AI nutzt die Freiheiten, die man ihr gibt. Vollständig. Und das ist genau das Problem.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">In meinen eigenen Projekten habe ich erlebt, wie AI plötzlich veraltete Libraries eingesetzt hat, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich habe gesehen, wie Security-Themen einfach ignoriert wurden — Software offen wie ein Scheunenohr. Dokumentation? Fehlanzeige, wenn man nicht explizit danach fragt. Und Architekturentscheidungen trifft die AI eben auch selbst, wenn man ihr keinen Rahmen vorgibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet nicht, dass AI schlecht ist. Das bedeutet, dass man wissen muss, was man ihr übergibt — und was nicht.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large has-lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-5.-Mai-2026-08_25_33-1024x683.png" alt="" class="wp-image-2946" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-5.-Mai-2026-08_25_33-1024x683.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-5.-Mai-2026-08_25_33-300x200.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-5.-Mai-2026-08_25_33-768x512.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-5.-Mai-2026-08_25_33.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Der Softwareentwickler als Dompteur</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Bild für die Zukunft des Entwicklers ist das des Dompteurs. Nicht der, der die Tiere besiegt. Sondern der, der weiß, wie sie ticken, und der die Richtung vorgibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was braucht es dafür konkret?</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large has-lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-5.-Mai-2026-08_28_02-1024x683.png" alt="Entwickler als Dompteur für KI" class="wp-image-2947" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-5.-Mai-2026-08_28_02-1024x683.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-5.-Mai-2026-08_28_02-300x200.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-5.-Mai-2026-08_28_02-768x512.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/ChatGPT-Image-5.-Mai-2026-08_28_02.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fachlichkeit.</strong> Der zukünftige Entwickler muss verstehen, was ein Fachbereich wirklich braucht. Nicht um es selbst zu bauen, sondern um es der AI so aufzubereiten, dass die AI es sauber umsetzen kann. Wer nur Code schreibt, aber keine Anforderungen versteht, hat ein Problem.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Architekturkompetenz.</strong> Welches Framework? Welche Architektur? Wie wird das System betrieben? Diese Entscheidungen kann die AI nicht alleine treffen — zumindest nicht sinnvoll. Hier braucht es Erfahrung.</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Review und Qualitätssicherung.</strong> Prüfen, ob das was die AI gebaut hat, auch wirklich zur Fachlichkeit passt. Ob es sicher ist. Ob es wartbar ist. Das ist kein Nice-to-have, das ist Kernaufgabe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Guidelines setzen.</strong> Rahmenbedingungen für AI-Entwicklung definieren: Security-Standards, Coding-Guidelines, Testabdeckung. Wer das nicht einfordert, bekommt einen Jenga-Turm — von außen stabil, innen wackelig.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Macht mir das Angst?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ehrlich gesagt: Nein.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="wp-block-paragraph">Ich sehe AI als Werkzeug. Wie den Akkuschrauber. Als der auf den Markt kam, ist kein einziger Handwerker pleite gegangen. Sie wurden schneller, effizienter, konnten mehr liefern. Nur weil man jetzt einen Hammer hat, ist ja nicht alles gleich ein Nagel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen wissen, welches Werkzeug wir wann einsetzen. Wir müssen lernen, wie es funktioniert. Wer heute sagt &#8222;KI macht mich arbeitslos, also ignoriere ich sie&#8220; — der hat das falsch verstanden. Wer heute sagt &#8222;KI macht alles, ich muss nichts mehr können&#8220; — der auch.</p>
</div>



<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-image size-large has-lightbox"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/20260505_2-1024x683.png" alt="AI als Werkzeug verstehen" class="wp-image-2949" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/20260505_2-1024x683.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/20260505_2-300x200.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/20260505_2-768x512.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/20260505_2.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Industrie hat das schon einmal erlebt. Neue Maschinen, neue Techniken, neue Produktivität. Die Arbeitswelt hat sich verschoben, nicht aufgehört.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was heute schon klar ist</h2>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/20260505_3-1024x683.png" alt="Entwickler und Fachbereich - ein Team" class="wp-image-2953" srcset="https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/20260505_3-1024x683.png 1024w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/20260505_3-300x200.png 300w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/20260505_3-768x512.png 768w, https://www.schiffler.eu/wp-content/uploads/2026/05/20260505_3.png 1536w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Einen Junior-Entwickler zu beraten, was er in Zukunft tun soll? Ehrlich — ich hab da keine perfekte Antwort. Die Welt verändert sich gerade schnell genug, dass langfristige Karriereratschläge mit Vorsicht zu genießen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich sagen kann: <strong>Fachlichkeit, Kommunikationsfähigkeit und der Wille, neue Werkzeuge zu verstehen und zu nutzen — das wird nicht weniger gefragt sein.</strong> Wer diese Kombination mitbringt, hat auch in einer KI-getriebenen Entwicklungswelt seinen Platz.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Und wer jetzt anfängt, mit AI zu entwickeln, zu experimentieren und zu lernen wo die Grenzen liegen — der ist schlicht besser aufgestellt als jemand, der abwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie seht ihr das? Ich bin gespannt auf eure Perspektive — schreibt&#8217;s in die Kommentare.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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